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Einsatz bei der Vuelta fraglich: Richard Carapaz © SID / CRISTINA VEGA

Giro-Sieger Carapaz nach Unfall für Vuelta fraglich

Nach einem Trainingsunfall ist der Start des Giro-Siegers Richard Carapaz bei der am Samstag beginnenden Spanien-Rundfahrt der Radprofis fraglich. Dies teilte sein Rennstall Movistar am Donnerstag mit. Eine Entscheidung über die Teilnahme des Ecuadorianers soll am Freitag fallen.

Der Unfall hatte sich bereits am vergangenen Sonntag ereignet. Dort zog sich der 26-Jährige, der als erster Radprofi seines Landes den Giro gewann, Verletzungen an der rechten Schulter zu. Carapaz soll nach den Plänen von Movistar die Vuelta als einer von drei Kapitänen neben 2009-Sieger Alejandro Valverde (Spanien) und 2016-Gewinner Nairo Quintana (Kolumbien) anführen.

Bergspezialist Carapaz hatte mit seinem Giro-Erfolg Anfang Juni eine Welle der Begeisterung in seinem Heimatland ausgelöst. Die „Lokomotive aus Carchi“ stieg zum Nationalhelden auf. In der Hauptstadt Quito wurde sogar das Nationalstadion geöffnet, um in einem Public Viewing die Triumphfahrt von Carapaz zu verfolgen. Präsident Lenin Moreno kündigte nach dem großen Sieg sogar an, dass er zur Förderung von Talenten Steuern auf den Import von Profirädern abschaffen werde.

Autor: sid

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