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Luke Rowe (vorne) und Tony Martin gerieten sich in die Haare. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Nach Tour-Ausschlüssen: Teams legen Einspruch ein

Die beiden Radrennställe Jumbo-Visma und Ineos haben Einspruch gegen den Ausschluss von Tony Martin und des Briten Luke Rowe bei der Tour de France eingelegt.

Die beiden Fahrer waren auf der 17. Etappe aneinander geraten und anschließend von den Rennkommissären disqualifiziert worden. Dazu wurden sie zu einer Geldstrafe von 1000 Schweizer Franken und dem Abzug von 50 Punkten in der Weltrangliste verurteilt, wie der Radsport-Weltverband UCI mitteilte.

„Ich finde die Entscheidung zu hart. Was ich wirklich für uns beide vermisse, ist, dass wir eine zweite Chance bekommen. Lasst uns im Rennen. Lasst es uns in den nächsten Tagen besser machen und gebt uns eine zweite Chance“, sagte Martin, der sich in einem gemeinsamen Video mit Rowe für den Vorfall entschuldigte.

Geringe Erfolgschancen
Der Einspruch gegen den Ausschluss dürfte kaum Aussicht auf Erfolg haben. In einem ähnlichen Fall war 2017 auch der dreimalige Weltmeister Peter Sagan nach einer Rangelei mit Mark Cavendish bei der Sprint-Entscheidung aus dem Rennen genommen worden. Auf Videos ist zu sehen, wie Martin dem Briten den Weg abschneidet. Dieser hebt danach die Hand und scheint nach Martin schlagen zu wollen.

„Ich möchte mich bei Luke, dem Team Ineos und der Radsport-Welt entschuldigen“, sagte Martin und ergänzte: „Es war im Eifer des Gefechts. Es war ein großer Kampf vor dem letzten Anstieg, um die Kapitäne in Position zu bringen. Wir sind über fünf Stunden gefahren bei rund 35 Grad. Wir waren alle am Limit.“

Autor: dpa

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