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Dylan Groenewegen drängt beim Giro wieder ins Rampenlicht. © APA/afp / PHILIPPE LOPEZ

Rad-Rüpel vor Comeback: „Werde jede Emotion akzeptieren“

Der Niederländer Dylan Groenewegen gibt sich vor dem Giro d'Italia ganz demütig. Es wird seiner erster Renneinsatz nach einer neunmonatigen Sperre.

Er hatte seinen Landsmann Fabio Jakobsen Anfang August 2020 bei der Polen-Rundfahrt in einem abschüssigen Zielsprint in Kattowitz bei mehr als 80 km/h in eine Absperrung gedrängt. Jakobsen lag zwischenzeitlich im künstlichen Koma, musste mehrmals operiert werden, hatte nach dem Sturz nur noch einen eigenen Zahn und musste im Gesicht mit 130 Stichen genäht werden.


„Die Frage ist, wie die anderen Fahrer auf mich reagieren. Ich werde jede Emotion akzeptieren“, sagte Groenewegen vor seinem Comeback beim Giro d'Italia am Samstag. Der Sprinter ist sich bewusst, dass er bei der zweitwichtigsten Rundfahrt der Welt im Blickpunkt stehen wird. „Ich denke, meine Anwesenheit wird in der nächsten Zeit genau unter die Lupe genommen.“

Gronewegen war für neun Monate gesperrt worden. Eine so harte Sanktion hatte es für ein derartiges Vergehen noch nicht gegeben. Die Sperre läuft einen Tag vor dem Giro-Auftakt ab. „Das Training läuft gut. Ich erreiche jedes Mal ein hohes Niveau. Aber die Frage ist, wie ich in Italien mental zurechtkomme“, sagt der Profi, der vor seiner Sperre zu den besten Sprintern der Welt gehört hatte, auf der Homepage seines Jumbo-Visma-Rennstalls. Vier Etappen gewann er bei der Tour de France, und er hat 53 Profisiege.

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