E Rennrad

Primoz Roglic fuhr auf und davon. © APA/afp / STEPHANE MAHE

Roglic setzt Duftmarke – Alaphilippe verteidigt Gelb

Topfavorit Primoz Roglic hat die erste Bergankunft der 107. Tour de France auf beeindruckende Art und Weise gewonnen. Der Slowene holte sich am Dienstag von Sisteron nach Orcières-Merlette den Sieg vor seinem Landsmann Tadej Pogacar.

Roglic unterstrich seine Favoritenrolle, auch wenn er das Gelbe Trikot des französischen Stars Julian Alaphilippe noch nicht in Gefahr brachte. Er siegte nach 160,5 Kilometern vor Pogacar. Auch Vorjahressieger Egan Bernal aus Kolumbien war direkt im Schlepptau der beiden Slowenen und büßte keine Zeit ein.

Frankreich feiert wieder
Zu kämpfen hatte dagegen Alaphilippe, doch seine schwächeren Kletterfähigkeiten machte er mit einer weiteren Energieleistung wett. So wird Frankreichs Liebling am Mittwoch zum 17. Mal in seiner Karriere das Gelbe Trikot tragen, womit er in der ewigen Bestenliste der Franzosen auf den neunten Platz vorrückte – auf einer Stufe mit Ex-Weltmeister André Darrigade und dem früheren Tour-Champion Roger Pingeon. „Eine Art Déja-vu“, schrieb bereits die Sportzeitung L'Equipe mit Blick auf Alaphilippes Triumphfahrt aus dem Vorjahr.

Julian Alaphilippe bleibt in Gelb. © APA/afp / KENZO TRIBOUILLARD


Die Entscheidung über den Tagessieg fiel auf dem letzten Kilometer, als Roglic das Kommando übernahm. „Meine Jungs haben einen super Job gemacht. Ich hatte eine gute Position“, sagte der 30-Jährige. Es war bereits sein sechster Saisonsieg in 13 Renntagen. Auch der Sturz bei der Dauphiné-Rundfahrt scheint ihn nicht mehr zu beschäftigen.

Auf der fünften Etappe sind am Mittwoch dann wieder die Sprinter gefragt. Über 183 Kilometer von Gap nach Privas warten nur zwei Berge der vierten Kategorie.

Autor: dpa/leo

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