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Elia Viviani gewann die vierte Etappe der Tour de France © AP / Christophe Ena

Tour de France: Viviani setzt italienische Serie in Nancy fort

Elia Viviani hat in Nancy im Massensprint die 4. Etappe der Tour de France gewonnen.

Der 30-jährige Italiener vom Team Deceuninck-Quickstep gelangte am Dienstag zu seinem ersten Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt. Der Norweger Alexander Kristoff wurde Zweiter, der Australier Caleb Ewan Dritter. Superstar Peter Sagan verpasste als Vierter wieder knapp das Podium.

„Das bedeutet mir eine Menge. Das war das große Ziel in diesem Jahr. Ich musste nur noch meinen Job erledigen“, sagte Viviani, der die italienische Serie in Nancy fortsetzte. Zum sechsten Mal bei 16 Ankünften siegte ein Fahrer aus Italien.

Zweiter, Fünfter und nun Vierter – dem dreimaliger Weltmeister Sagan bleiben dagegen nur die so ungeliebten Trostpreise. „Mal läuft es gut, mal läuft es schlecht“, kommentierte der extrovertierte Slowake vom deutschen Bora-hansgrohe mit launigen Worten sein bisheriges Abschneiden. Schon 2014 hatte Sagan bei der letzten Ankunft in Nancy den Sieg knapp verpasst, damals gar im Fotofinish.

Alaphilippe verteidigt das Gelbe Trikot
Im Gesamtklassement behauptete Vivianis Teamkollege Julian Alaphilippe die am Vortag übernommene Führung ohne Probleme. Der Vorsprung des Franzosen auf den Belgier Wout van Aerts beträgt nach wie vor 20 Sekunden. Dritter ist der Niederländer Steven Kruijswijk, der 25 Sekunden zurückliegt.

Darf das Gelbe Trikot behalten: Julian Alaphilippe. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT


Auf Platz sechs und sieben lauern bereits die Topfavoriten Egan Bernal (Kolumbien) und Vorjahressieger Geraint Thomas (Wales). Bis zur ersten Bergetappe am Donnerstag will Alaphilippe das Trikot verteidigen, dann werde es schwer. Denn die ganz großen Pässe sind nicht gerade sein Ding.

Zu den Protagonisten der vierten Etappe, die über 213,5 km von Reims nach Nancy führte, gehörten der Schweizer Michael Schär, der Franzose Yoann Offredo und der Belgier Frederik Backaert. Das Trio bildetet lange die Spitze, der Maximalvorsprung betrug dreieinhalb Minuten. Als Letzter wurde Schär 16 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gestellt.

Am Mittwoch folgt für den Tour-Tross ein hügeliges Teilstück in den Vogesen. Nach dem Start in Saint-Die-des-Vosges stehen auf den 175,5 km bis zum Ziel in Colmar vier Bergwertungen auf dem Programm. Zwei davon – Haut-Koenigsbourg und Trois-Epis – gehören zur 2. Kategorie.

Autor: dpa/apa/dl

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