E Rennrad

Vincenzo Nibali vor dem Start der Tour de France © APA/afp / PHILIPPE LOPEZ

Um WM zu retten: Nibali entscheidet sich für OP

Vincenzo Nibali wird sich Anfang dieser Woche einer Wirbeloperation unterziehen. Ziel der Operation ist es, die Genesung zu beschleunigen, um spätestens bei der WM am 30. September in Innsbruck am Start zu sein.

Nach dem Aus bei der Tour de France möchte Nibali nicht noch ein weiteres Saison-Highlight verpassen und hat sich dazu entschieden, den verletzten Wirbel zu operieren. Bei der Methode, die verwendet wird, handelt es sich um Vertebroplastie. Bei diesem Verfahren wird der gebrochene Wirbel von innen mit Knochenzement gefüllt und dadurch stabilisiert. Sollte es zu keinen Komplikationen kommen, kann der 33-jährige Italiener voraussichtlich nach 8 bis 10 Tagen wieder trainieren. Eine konservative Behandlung hätte bis zu 6 Wochen gedauert und damit wäre sein Traum vom WM-Titel begraben worden.

Wie es zum Wirbelbruch kam

Bei der 12. Etappe der heurigen Tour de France, Richtung „Alpe d’Huez“ wurde Vincenzo Nibali von einem Zuschauer zu Fall gebracht und hat dabei einen Wirbelbruch erlitten. Unter großen Schmerzen hatte er zwar die Etappe beendet, musste aber aufgrund der Diagnose die Rundfahrt beenden.

Autor: fp

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