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Julian Alaphilippe erlitt bei dem Sturz Brüche des zweiten und vierten Mittelhandknochens der rechten Hand. © APA/afp / DIRK WAEM

Rad-Star Alaphilippe prallt gegen Motorrad

Straßenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe ist bei der Flandern-Rundfahrt auf ein Motorrad aufgefahren und schwer gestürzt.

Der 28-Jährige leistete sich bei dem Eintagesklassiker am Sonntag eine Unachtsamkeit, die ihn jede Siegchance kostete. Das Motorrad hatte am rechten Straßenrand seine Fahrt verlangsamt und der Franzose übersah dieses unvermutete Hindernis.

Alaphilippe hatte sich in einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit dem Belgier Wout van Aert und dem Niederländer Mathieu van der Poel befunden, bevor der Sturz rund 32 Kilometer vor dem Ziel seinem Rennen ein Ende setzte.

Operation am Montag
Alaphilippe erlitt bei dem Sturz in seinem letzten Saisonrennen Brüche des zweiten und vierten Mittelhandknochens der rechten Hand. Das ergab laut Mitteilung seines Teams Deceuninck eine Röntgenuntersuchung im Spital in Ronse. Der Rad-Profi wird am Montag operiert.

Das Regenbogentrikot, das er Ende September in Imola für seinen WM-Sieg erhalten hatte, bringt Alaphilippe bislang nicht allzu viel Glück. Erst vor zwei Wochen hatte er bei Lüttich-Bastogne-Lüttich einen sichergeglaubten Sieg auf der Zielgerade leichtsinnig weggeworfen und war später wegen eines unfairen Manövers zusätzlich nach hinten versetzt worden.
Van der Poel siegt
Der Sieg ging übrigens erstmals an van der Poel. Der 25-Jährige entschied am nach 243 km die 104. Flandern-Rundfahrt für sich, er setzte sich im Sprint gegen seinen Fluchtgefährten Wout van Aert (BEL) knapp durch.

Autor: dl/dpa/apa

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