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Nairo Quintana zählt zu den Favoriten bei der Vuelta. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Vuelta 2019: Die ganz großen Namen fehlen

Ab Samstag nimmt die letzte große Rad-Landesrundfahrt der Saison 2019 Fahrt auf. Die 74. Auflage der Vuelta a Espana hat keinen eindeutigen Favoriten, einige große Namen fehlen.

Ein Blick aufs Starterfeld wirft Fragen auf: Wo sind die Stars? Christopher Froome und Tom Dumoulin kurieren Sturzverletzungen aus, Geraint Thomas fehlt genauso wie der in seiner Heimat Kolumbien feiernde Tour-Sieger Egan Bernal oder Titelverteidiger Simon Yates. Auch Mikel Landa und Vincenzo Nibali fahren nach der Italien- und Frankreich- nicht auch noch die Spanien-Rundfahrt.

Ein Showdown zweier Superstars, wie früher zwischen Froome und Alberto Contador, bahnt sich nicht an. Gut möglich also, dass es nach dem Giro d'Italia (Richard Carapaz/ECU) und der Tour auch bei der Vuelta ein neues Siegergesicht geben wird – jenes von Steven Kruijswijk oder seines Jumbo-Lotto-Teamkollegen Primoz Roglic vielleicht. Nicht nur beim im Zeitfahren starken slowenischen Ex-Skispringer ist aber offen, wie er seine Form angesichts der WM im September aufgebaut hat.

Der britischen Vorjahresdominanz, als die Profis aus dem Königreich alle drei großen Rundfahrten holten, könnte 2019 der volle Triumph Südamerikas folgen. Denn neben dem Movistar-Duo Carapaz und 2016-Sieger Nairo Quintana zählen auch Rigoberto Uran (EF-Education First), Esteban Chaves (Mitchelton-Scott) oder der Vorjahresdritte Miguel Angel Lopez (Astana) zum engeren Favoritenkreis auf das Rote Trikot.

Das Programm
Insgesamt 3.272 km sind auf 21 Teilstücken zu bewältigen, darunter zum Auftakt ein Teamzeitfahren in Torrevieja und nach dem ersten Ruhetag ein 36,2 km langes Einzelzeitfahren. Die fünfte Etappe als erste von acht Bergankünften könnte einen ersten Indikator liefern, wer gute Kletterbeine hat. Ende der ersten Woche steht in den Pyrenäen Andorras die schwierige Auffahrt nach Cortals d'Encamp auf dem Programm. Das 13. Teilstück bringt den enorm steilen Schlussanstieg nach Los Machucos – von den Einheimischen als „rampas inhumanas“ (unmenschliche Rampen) bezeichnet.

Autor: apa

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