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Simon Yates feiert seinen bisher größten Erfolg © SID / ANDER GILLENEA

Wieder ein Brite: Yates gewinnt die Vuelta

Radprofi Simon Yates hat die 73. Vuelta gewonnen und damit die beeindruckende britische Siegesserie bei großen Rundfahrten fortgesetzt.

Der 26-Jährige vom Team Mitchelton-Scott kam beim Sprinterfolg des Italieners Elia Viviani (Quick-Step Floors) auf der letzten Etappe nach Madrid sicher mit dem Feld ins Ziel und machte damit seinen größten Karriere-Triumph perfekt.

Yates, der beim Giro d'Italia im Mai als Gesamtführender noch völlig eingebrochen war, hatte mit Platz drei auf der letzten Bergetappe am Samstag den Sieg bei der Spanien-Rundfahrt praktisch perfekt gemacht. Auf dem letzten Teilstück wird wie bei der Tour de France der Spitzenreiter nicht mehr attackiert.

In der Endabrechnung lag Yates 1:46 Minuten vor dem spanischen Überraschungszweiten Enric Mas (Quick-Step Floors), der am Samstag den Etappensieg geholt hatte. Dritter wurde der Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana/+2:04 Minuten).

Britische Siegesserie hält an

Für die Profis aus dem Vereinigten Königreich war es der fünfte Sieg bei den drei großen Landesrundfahrten in Folge. 2018 hatte zuvor Chris Froome beim Giro d'Italia gesiegt, Geraint Thomas entschied die Tour de France für sich.

Drei verschiedene Sieger aus einem Land hatte es bei den drei großen Landesrundfahrten in einer Saison zuvor nicht gegeben. Froome, der wie Sky-Teamkollege Thomas diesmal nicht in Spanien an den Start ging, hatte 2017 mit Siegen bei der Tour und der Vuelta die britische Serie gestartet.

Autor: sid/fop

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