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Steht vor seinem zweiten Gesamtsieg bei der Tour de France: Tadej Pogacar. © APA/afp / THOMAS SAMSON

Wout Van Aert gewinnt Zeitfahren – Pogacar mit Gelb nach Paris

Der Slowene Tadej Pogacar steht nach einem achten Rang im Einzelzeitfahren unmittelbar vor seinem zweiten Gesamtsieg bei der Tour de France. Auf den 30,8 Kilometern von Libourne nach Saint-Emilion verpasste der 22-Jährige zwar seinen vierten Tageserfolg, den Sieg sicherte sich am Samstag stattdessen der Belgier Wout van Aert.

Pogacar hatte zuvor das erste Zeitfahren sowie zwei Etappen in den Pyrenäen gewonnen. Vor der Schlussetappe nach Paris, bei der das Gelbe Trikot traditionell nicht mehr attackiert wird, liegt Pogacar deutlich vor dem Dänen Jonas Vingegaard.


„Pogi“, wie der UAE-Profi genannt wird, hat die Rivalen in den Bergen beherrscht und bei Tour-Zeitfahren eine exzellente Bilanz: drei Starts, zwei Siege, einmal Platz acht. Auf die Idee, sich nach Tagessiegen am Col du Portet und in Luz Ardiden zu schonen, kam der Slowene in der prallen Sonne auch am Samstag nicht, auf dem flachen Kurs waren die Spezialisten im Kampf gegen die Uhr diesmal aber im Vorteil.

Abgeschlagener Froome zeigt sich kämpferisch
Mit über vier Stunden Rückstand wird der vierfache Tour-Sieger Chris Froome die Rundfahrt beenden. Dennoch gab sich der 36-jährige Brite zufrieden. „Es ist großartig für mich, hier dabei zu sein. Ich freue mich sehr auf Paris. Ich habe sehr viel gelitten. Für mich war es auch ganz anders als sonst. Normalerweise leide ich vorne, diesmal leide ich hinten“, sagte Froome in der ARD.

Froome hat das wichtigste Rennen der Welt 2013, 2015, 2016 und 2017 gewonnen. Seit seinem brutal Sturz unmittelbar vor der Tour 2019 ist der Routinier nicht mehr an sein früheres Niveau herangekommen. „Jeder weiß über meine schweren Verletzungen und meine Knochenbrüche. Ich hoffe darauf, zu meinem alten Level zurückzukehren“, sagte Froome. Er habe gewusst, „dass es lange dauern wird“.

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