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Warteschlangen und Menschenmassen in Sendai © SID / PHILIP FONG

50.000 Japaner pilgern zum Olympischen Feuer

Ungeachtet der Ausbreitung des Coronavirus haben sich am Samstag mehr als 50.000 Japaner für das Olympische Feuer versammelt.

Am Bahnhof Sendai in der Präfektur Miyagi wurde die Flamme in einem goldenen Kessel präsentiert, die Warteschlange war 500 Meter lang. Viele Besucher trugen Mundschutz-Masken und harrten Stunden aus, um es sehen zu können.

Das Feuer war am Freitag auf der Matsushima Air Base in Miyagi eingetroffen. Auf ein rauschendes Fest verzichtete das Internationale Olympische Komitee (IOC) aufgrund der Pandemie.

Die Zustände in Sendai lösten bei den Organisatoren offenbar Sorgen aus. Da mehr Menschen als erwartet kamen, wird laut lokalen Medienberichten über einen Stopp der Präsentation nachgedacht.

Am 26. März beginnt ein mehrmonatiger Fackellauf durch das Land, ehe das Olympische Feuer am Eröffnungstag der Spiele (24. Juli) entzündet wird. Die japanischen Organisatoren wiesen darauf hin, dass auf größere Zuschauer-Beteiligungen verzichtet werde, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Sollten sich dennoch an der Strecke größere Menschenmengen bilden, werde der Fackellauf wie schon bei seinem Start in Griechenland abgesagt.

Autor: sid

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