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Ob die Olympischen Spiele vor Publikum über die Bühne gehen können, ist noch nicht restlos geklärt. © APA/afp / GREG BAKER

Anstieg der Corona-Infektionen beunruhigt Tokio

Keine vier Wochen vor den Olympischen Spiele in Tokio sorgt ein erneuter Anstieg der Corona-Infektionen in der japanischen Hauptstadt erneut für Unruhe und Diskussionen. Zweifel an der umstrittenen Zulassung von einheimischen Fans werden laut.

Je nach Infektionslage könnten die Spiele am Ende auch ohne Zuschauer in den Wettkampfstätten stattfinden, machte Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga am Donnerstag nochmals deutlich. Ein Fan-Auschluss bleibe eine Möglichkeit.


Die Sicherheit der Bürger habe Priorität, hieß es. Zuletzt hatten Japans Olympia-Verantwortliche bis zu 10.000 einheimische Zuschauer bei allen Wettkämpfen im Sommer erlaubt. Maximal darf aber nur die Hälfte der Plätze in den Arenen besetzt werden. Der vom IOC unterstützte Beschluss steht allerdings unter Vorbehalt. Der oberste Berater seiner Regierung in Sachen Coronavirus, der Mediziner Shigeru Omi, hatte indes zuvor von Zuschauern in den Arenen abgeraten. Das sei die sicherere Option.

In Anbetracht der sich regelmäßig verändernden Corona-Situation seien Spiele vor leeren Rängen „eine von unseren Optionen“, hatte Olympia-Organisationschefin Seiko Hashimoto kürzlich gesagt. Man müsse „flexibel“ bleiben. Das vom vergangenen in diesen Sommer verlegte Sport-Großereignis soll am 23. Juli eröffnet werden.

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