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Maximilian Preindl

Die Sportrodler küren ihre Italienmeister

Nach mehreren Anläufen in den vergangenen Jahren wurde am vergangenen Wochenende auf der Panoramabahn in Olang zum ersten Mal eine offizielle Italienmeisterschaft ausgetragen. An zwei Tagen kämpften insgesamt 145 Starter um die nationalen Titel.

Die Überraschung war bereits nach dem ersten Tag perfekt. Der erst 17-jährige Maximillian Preindl hat den aus dem Jahr 2009 stammenden Bahnrekord um neun Zehntel Sekunden unterboten und sich damit eine ideale Ausgangslage für den entscheidenden Finallauf am Sonntag geschaffen. Diego Tschhaffert der große Favorit auf den Sieg, war abgeschlagen nur auf Rang fünf.

Im Finale am Sonntag verwaltete Preindl seinen Vorsprung wie ein Routinier. Dank eines soliden zweiten Laufs brachte er den Titel in trockene Tücher. Diego Tschaffert fuhr im zweiten Lauf stark, der ihm den Vize-Italienmeistertitel einbrachte. Der Rückstand auf Preindl war jedoch zu groß, um auf das höchste Treppchen des Siegerpodests zu steigen. Werner Mitterrutzner wurde Dritter.

Bei den Frauen setzte sich Reinhilde Gamper durch, die Daniela Erlacher das Nachsehen gab. Rang drei belegte die erst 16-jährige Elena Nagler.

Im Doppelsitzer feierte Florian Schölzhorn mit seinem jungen Partner Domink Kinzner den ersten Italienmeistertitel in der Sporrodelgeschichte. Dahinter platzierten sich Lukas Reicheregger und Robert Hopfgartner auf dem zweiten Platz, während Mattias und Patrick Lambacher Bronze holten.

Am 2. und 3 Februar tragen die Sportrodler die Südtiroler Landesmeisterschaften aus. Dies wird die letzte Gelegenheit sein, um sich für die Europameisterschaften im Februar in Latzfons zu qualifizieren. In Latzfons haben die italienischen Sportrodler gleich drei Titel zu verteidigen, nämlich bei den Herren, den Damen und im Teamwettbewerb.

Autor: sportnews

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