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Hält an den Olympischen Spielen fest: Seiko Hashimoto. © APA/afp / YUICHI YAMAZAKI

Eine Olympia-Absage ist ausgeschlossen

Angesichts der ansteigenden Corona-Infektionszahlen Japans wurden letzthin Bedenken hinsichtlich einer Durchführung der Olympischen Sommerspiele in Tokio geäußert. Nun positionierten sich die Olympia-Organisatoren erneut und schlossen eine Absage der Spiele definitiv aus.

Seiko Hashimoto, Präsidentin des Organisationkomitees, unterstrich am Freitag erneut ihre Ambitionen: „Es gibt eine Vielzahl von Bedenken, aber als Organisationskomitee für Tokio 2020 denken wir nicht daran, die Spiele abzusagen.“


Am Donnerstag gab es noch widersprüchliche Aussagen zum Großereignis, welches am 23. Juli beginnen soll. Toshihiro Nikai, Generalsekretär der japanischen Regierungspartei, meinte, dass eine Absage der Spiele immer noch eine Option sei. Kurz darauf versuchte man aber seine Aussagen zu revidieren. Der japanische Premierminister Yoshihide Suga gab daraufhin eine Erklärung ab, in der er unterstrich, dass die Regierung nach wie vor versuche „alles zu tun, um sichere Olympische Spiele zu erreichen.“

Die Freude der Bevölkerung hält sich in Grenzen
Japans Bevölkerung hält sich angesichts des Optimismus der Regierung noch relativ zurück. So sprechen sich 72 Prozent dafür aus, die Olympischen und Paralympischen Spiele abzusagen oder ein weiteres Mal zu verschieben. Am Donnerstag wurden 4.576 neue Corona-Fälle in Japan gemeldet, 520.745 Infektionen gab es bisher insgesamt. Geimpft wurden bisher weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

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