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Vor der prächtigen Seekulisse präsentierten die Organisatoren die Euro 2020 der Öffentlichkeit. © SN

Große Bühne für die Faustballer: Kaltern präsentiert die EM 2020

Im Sommer des nächsten Jahres wird die Faustball-Welt nach Südtirol blicken, wenn im Überetsch der Europameister 2020 gekürt wird. Die Großveranstaltung wurde am Dienstag im Lido am Kalterer See offiziell vorgestellt.

Es ist noch keine drei Wochen her, da sorgten Südtirols Faustballer mit dem historischen fünften Platz bei der WM in der Schweiz für Furore, nun will diese faszinierende Randsportart auch innerhalb der Landesgrenzen auf sich aufmerksam machen. Den Anlass dazu bietet die Europameisterschaft, die vom 2. bis 4. Juli in Altenburg/Kaltern ausgetragen wird. „Wir haben eine Saison mit Mega-Ergebnissen gespielt, die Euro 2020 wird für uns ein Meilenstein, zumal sie in einen Generationswechsel in unserem Team fällt. Wir zählen zwar nicht zu den absoluten Top-Nationen, sind mittlerweile aber auch kein krasser Außenseiter mehr“, weiß Kapitän Simon Prudenziati.

„Wir erwarten mehrere tausend Zuschauer“
OK-Chef Rudi Seifert
Prudenziati selbst ist – genauso wie der Rest der Nationalmannschaft Italiens – Spieler des SSV Bozen. „Andere Verbände fischen aus unzähligen Vereinen, bei uns hingegen gibt es nur ein einziges Team. Doch mit mit der Euro wollen wir eine Begeisterung wecken und neue Spieler an Land ziehen“, erhofft sich Spielbertriebsleiter Georg Meran. Ihm pflichtete der erfahrene OK-Chef Rudi Seifert bei der Pressekonferenz bei: „Die WM hat gezeigt, dass Italien mittlerweile auf einem sehr guten Niveau spielt und so durchaus seinen Beitrag zu einem Sportspektakel leisten kann. Wer nach Kaltern kommt, wird begeistert sein. Wir erwarten uns jedenfalls mehrere tausend Zuschauer aus nah und fern. Tickets sind ab sofort erhältlich.“
Der Weltmeister als großes Zugpferd
Die Planungen der Organisatoren haben bereits vor rund drei Jahren begonnen und werden nun nochmal deutlich forciert, damit an den drei Turniertagen im Juli alles wie am Schnürchen abläuft. Bis dato haben sich zehn Nationen für die Euro 2020 gemeldet, darunter auch Weltmeister Deutschland und andere Top-Teams wie etwa Österreich oder die Schweiz.

Die Faustballer wollen bei der Heim-EM auftrumpfen. © DFBL/ Petra den Dulk


Tatkräftige Unterstützung erhält das OK-Team vom Kalterer Tourismusverein. Dessen Präsident Sighard Rainer will damit auch ein Zeichen setzen: „Kaltern ist bekannt für Eishockey und Fußball, warum sollen wir uns nicht auch als Faustball-Hochburg einen Namen machen? Ich finde es toll, dass wir die Chance haben, diese Randsportart zu fördern und erhoffe mir einen großen Aufwind – nicht nur in Kaltern, sondern in ganz Südtirol.“

Autor: fop

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