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Laura Letrari hat insgesamt drei Goldmedaillen bei Mittelmeerspielen gewonnen, zwei heuer und eine 2009.

Mittelmeerspiele: Nach 18 Ausgaben steht Südtirol bei 18 Goldenen

Im spanischen Tarragona beendet die Schlusszeremonie heute die 18. Mittelmeerspiele. Die heimischen Sportler gewannen sieben Medaillen: zwei Goldene, zwei Silberne und drei Bronzene. SportNews hat sich in der Chronik dieses Sport-Großereignisses nach den anderen Südtiroler Goldmedaillen umgeschaut.

Die Mittelmeerspiele werden seit 1951 ausgetragen, grundsätzlich immer ein Jahr vor oder ein Jahr nach Olympischen Spielen. Diesmal sind es zwei Jahre, weil der Austragungsort Tarragona im Vorjahr noch finanzielle Probleme hatte.

Bei Mittelmeerspielen messen sich Athleten aus allen Ländern am Mittelmeer in Sportarten, die teils olympisch, teils nicht-olympisch sind. Bei den Spielen in Tarragona 2018 waren/sind Sportler aus 26 Ländern am Start.

Beste Südtirolerin in Tarragona war die Brixner Schwimmerin Laura Letrari , die zwei Goldmedaillen gewann, eine mit der 4x100-m-Freistil-Staffel und eine mit der 4x200-m-Freistil-Staffel. Dank dieser zwei Medaillen umfasst Südtirols Ausbeute 18 Goldmedaillen nach 18 Ausgaben der Mittelmeerspiele.

Letrari Erfolgsgarant für Freistilstaffel


Für Letrari selbst sind es die Goldenen Nummer zwei und drei, denn schon vor neun Jahren gewann sie 2009 in Pescara Gold mit der Freistilstaffel. Und es hätten auch vier sein können, denn 2013 in der Türkei wurde Italiens Staffel nachträglich wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert.

Die Brixnerin ist damit Südtirols zweit-erfolgreichste bei Mittelmeerspielen, denn der Wahl-Südtiroler Giorgio Cagnotto gewann in den 1970er-Jahren viermal Gold im Wasserspringen. Der in Turin geborene Vater von Tanja Cagnotto gewann 1971 in Izmir sowohl vom Turm als auch vom Brett und dann 1975 in Algier sowie 1979 in Split neuerlich vom 3-Meter-Brett.

Klaus Dibiasi eröffnete Südtirols Goldserie


Dessen langjähriger Weggefährte Klaus Dibiasi gewann Südtirols erste Goldmedaille bei Mittelmeerspielen: Mit noch nicht einmal 16 Jahren siegte Dibiasi 1963 in Neapel im Turmspringen. Diesen Sieg wiederholte er 1975.

In den 1980er-Jahren trug sich zweimal die Bozner Leichtathletin Erica Rossi in die Siegerlisten ein: 1983 in Casablanca und 1987 im syrischen Latakia gewann sie zweimal mit der 4x400-Meter-Staffel.

Aus den 1990er-Jahren gibt es nur eine Goldmedaille zu vermelden, allerdings mit der Beteiligung von zwei Südtirolerinnen: Die Brixnerinnen Dagmar Gitzl und Elke Niederwieser gewannen 1993 in Languedoc-Roussilon (Frankreich) mit Italiens Nationalteam das Handballturnier.

Von 2005 bis 2018 viermal je zwei Goldene


Nach der Jahrtausendwende folgten weitere neun Goldene: 2001 in Tunis und 2005 im spanischen Almeria feierte die Boznerin Ylenia Scapin zwei Siege im Judo. In Almeria gab es Gold auch für Italiens Basketballteam – mit dem Buchholzer Tomas Ress .

Seit 2005 gewannen die Südtiroler Sportler bei Mittelmeerspielen jedesmal zwei Goldene, denn 2009 in Pescara gab es neben der bereits erwähnten Medaille für Laura Letrari auch – überraschend – Tennis-Gold für Evelyn Mayr . Die Olangerin, deren bestes Ranking in der Weltrangliste Platz 301 war, besiegte im Finale die Spanierin Laura Pous-Tio.

Bei den Mittelmeerspielen 2013 im türkischen Merzin gab es schließlich Gold für die Sportschützin Petra Zublasing im 10-Meter-Luftgewehrschießen und für Raphaela Folie mit Italiens Volleyballteam.

Autor: ds

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