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Nordkorea wird die Teilnahme an Olympia weiter verweigert. © ANSA / WU HONG / STF

Nordkorea protestiert gegen Olympia-Ausschluss

Nordkorea macht feindlich gesinnte Mächte für seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen in Peking verantwortlich. Man könne wegen feindlicher Machenschaften und der Pandemie nicht am Großereignis teilnehmen.

Das weithin abgeschottete Nordkorea ist laut Beschluss des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vom vergangenen September bis Ende 2022 aus der olympischen Gemeinschaft ausgeschlossen. Die Exekutive des IOC hatte dem Land vorgeworfen, gegen die olympische Charta verstoßen zu haben, weil es einseitig entschieden habe, keine Athleten zu den Sommerspielen in Tokio zu schicken.


Nordkorea sei vor den Konsequenzen einer Nicht-Teilnahme in Tokio gewarnt worden, hieß es damals. Seine Entscheidung zum Olympia-Verzicht hatte Nordkorea Ende März mit den Folgen der Corona-Pandemie begründet.

Nordkorea solidarisiert sich mit China
Aus dem von den nordkoreanischen Medien zitierten Brief ging nicht hervor, wer mit den „feindseligen Kräften“ gemeint ist. Demnach wurden jedoch die USA für ihren diplomatischen Boykott der Spiele in Peking kritisiert. Nordkorea warf den USA „und ihren Vasallen“ vor, „immer unverhüllter in ihren gegen China gerichteten Aktionen“ zu werden.

Zugleich äußerte sich Nordkorea in dem Brief solidarisch mit den chinesischen Olympia-Gastgebern. Die Vorbereitungen auf die Spiele seien dank der Bemühungen der Regierung und der Bevölkerung und trotz der Pandemie zufriedenstellend gewesen.

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