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Der IOC erhält für die anstehenden Olympischen Winterspiele Rückendeckung. © DOSB

Olympia als Symbol für Widerstandskraft

Die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten haben trotz internationaler Boykottaufrufe zum Abschluss ihres Gipfels in Rom ihre Unterstützung für die Olympischen Winterspiele in Peking geäußert.

„Wir freuen uns auf die Olympischen Winterspiele und die Paralympics 2022 in Peking als Gelegenheiten für den Wettbewerb zwischen Sportlern aus aller Welt, der als Symbol für die Widerstandskraft der Menschheit dient“, heißt es in dem Kommuniqué der großen Wirtschaftsmächte.


Die Spiele finden vom 4. bis 20. Februar statt, es folgen die paralympischen Wettbewerbe vom 4. bis 13. März. Menschenrechtsgruppen rufen zu einem Boykott der Spiele auf, das Europaparlament hatte im Sommer aufgrund der Menschenrechtslage in China einen diplomatischen Boykott der Spiele gefordert. Ausländische Politiker reisen allerdings wegen der Pandemie ohnehin nicht nach Peking.

Menschenrechte als größter Kritikpunkt
Kritiker prangern Verfolgung der Tibeter und Uiguren an, die Unterdrückung der Demokratiebewegung in Hongkong und die schlechte Menschenrechtslage. Bei der Entzündung der olympischen Flagge in Griechenland protestierten Aktivisten mit einer tibetischen Flagge und einem Banner mit der Aufschrift „Keine Völkermord-Spiele“. Die Aufrufe blieben bisher aber weitgehend folgenlos.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, begrüßte in einer Mitteilung die „Anerkennung und Unterstützung des G20-Gipfels für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022 in Peking“. Bei den Wettkämpfen könnten „die olympischen Athleten die Widerstandskraft der Menschheit gegen Covid-19“ demonstrieren.

Schlagwörter: Olympia Peking 2022 IOC

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