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Yoshiro Mori leitet das Organisationskomittee in Tokio © PIXATHLON/SID

Olympia in Peking mit sieben Premieren

Die Exekutive des Internationalen Olympische Komitees (IOC) hat den Zeitplan für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio abgesegnet und für die folgenden Winterspiele 2022 in Peking die Aufnahme von sieben neuen Wettbewerben beschlossen.

Die Spiele in Tokio mit ihrer Rekordzahl von 339 Entscheidungen in 33 Sportarten finden 2020 wie schon länger geplant vom 24. Juli bis zum 9. August statt. Die sportlichen Wettbewerbe beginnen schon zwei Tage vor der Eröffnungsfeier am 22. Juli mit Vorrundenspielen im Fußball und Softball. Erstmals gehören in Nippon fünf neue Sportarten zum Programm. Die Medaillen werden an insgesamt 42 Schauplätzen vergeben.

Bei den Winterspielen zwei Jahre später in Peking feiern hingegen die Mixed-Wettbewerbe für Skispringer, im Ski-Freestyle (Aerials), Snowboard-Cross und für Shorttrack-Staffeln ebenso ihre olympische Premiere wie in der Disziplin Big Air und der Frauen-Konkurrenz im Monobob.

Noch nicht endgültig entschieden ist, ob bei den Skifahrern künftig der Parallel-Event den ungeliebten Teambewerb ersetzen wird. Diese Entscheidung soll Ende des Jahres fallen.

Frühestens 2026 sollen folgende Disziplinen olympisch werden:
Snowboard: Parallel Slalom
Snowboard: Mixed Team Parallel
Nordische Kombination: Damen
Telemark: Parallel Sprint


Für Peking 2022 steht durch die IOC-Entscheidungen vom Mittwoch ein Rekord auch schon fest. Mit über 45 Prozent wird in Chinas Metropole der Frauen-Anteil unter den Aktiven so hoch wie niemals zuvor bei Winterspielen sein.

Autor: sid

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