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Die Faustballer schlagen sich bei der EM in Österreich mehr als tapfer

Südtirols Faustballer spielen um EM-Bronze

Am Ende gab es Standing Ovations von den mehr als 3.000 Fans im Stadion von Grieskirchen: Italiens Faustballer mussten sich nach einem packenden Spiel zwar dem Weltmeister aus Deutschland beugen, dürfen sich jedoch berechtigte Hoffnungen auf die Bronze-Medaille machen.

Schon im Viertelfinale gegen Tschechien gab es einen Kampf um Biegen und Brechen. Beim 3:1 gegen die Osteuropäer zeigten die Faustballer aus Italien erstmals auf, dass mit ihnen zu rechnen sein wird.

Im Semifinale gegen den haushohen Favoriten Deutschland zeigten sich die „Azzurri" so gut wie selten zuvor. Die Schläger Armin Runer und der junge Moritz Menz zerlegten den aktuellen Weltmeister im ersten Satz auch dank einer fehlerlosen Hintermannschaft mit 11:8. Und auch in den Sätzen zwei und drei lieferten die Bozner eine Gala-Vorstellung und hielten die Partie lange offen. Doch zum Schluss kam die individuelle Klasse und körperliche Überlegenheit der Gegner immer mehr zum Tragen.

Deutschland sicherte sich mit 3:1 den Finaleinzug, Italien den Respekt der Zuschauer und des heutigen Gegners im Duell um Bronze.

„Ich bin einfach nur stolz auf unser Team", meine ein völlig kaputter Simon Prudenziati nach dem Spiel. „Wir haben gegen einen wirklich starken Weltmeister eine phänomenale Leistung gezeigt", so der Kapitän. Das Spiel sei jedoch nur ein Schritt hin zur Medaille. „Wir wussten, dass wir eine kleine Chance auf Edelmetall haben, und die wollen wir heute nutzen."

Das kleine Finale der Faustball-Europameisterschaft beginnt um 13.15 Uhr und wird live auf ORF-Sport+ und im Internet unter www.fistballeuro2016.at/livestream/ übertragen.

Autor: sportnews

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