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Der Bozner Volleyballer Simone Giannelli ist mit der Nationalmannschaft Italiens bereits fix für die Olympischen Spiele qualifiziert. © AFP / JOHANNES EISELE

Südtirols Olympia-Kandidaten befürworten Verschiebung

Die Olympischen Sommerspiele 2020 sind auf nächstes Jahr verschoben worden. Ein Großteil der Sportler weltweit befürwortete die Entscheidung. Auch den Südtiroler Olympia-Kandidaten geht es da nicht anders.

Mit Simone Giannelli und Raphaela Folie sind bisher erst zwei Sportler aus Südtirol sicher für die Olympischen Sommerspiele in Tokio qualifiziert. Die beiden Volleyball-Cracks befürworten die Verschiebung. „Ich denke die Verschiebung auf 2021 ist richtig. Es herrschten keine Voraussetzungen, die Spiele abzuhalten„, so Folie. Der Bozner Giannelli schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir tragen alle einen viel größeren Kampf aus. Es braucht Verantwortung und Zusammenhalt.“

„Ich bin erleichtert, dass das IOC die Entscheidung früher getroffen hat.“
Triathletin Verena Steinhauser

Stefano Ballo (Schwimmen), Gerhard Kerschbaumer, Eva Lechner (beide Mountainbike) und Verena Steinhauser (Triathlon) können mit hoher Wahrscheinlichkeit für Olympia 2021 in Tokio rechnen. Steinhauser meint dazu: „Unter diesen Umständen wären es verfälschte Spiele gewesen. Ich bin erleichtert, dass das IOC die Entscheidung früher getroffen hat, als zu Wochenbeginn angenommen.“

Für Tania Cagnotto könnte die verschobene Olympia 2020 das Karriereende bedeuten. Die Wasserspringerin hat sich zwar noch nicht endgültig entschieden, tendiert aber dazu aufzuhören (SportNews hat berichtet). Auch Schwimmerin Laura Letrari, die noch Chancen hat in Tokio dabei zu sein, hegt ähnliche Gedanken.



Welche Südtiroler Sportler sich sonst noch für die kommenden Olympischen Sommerspiele qualifizieren können und was sie zur Verschiebung sagen, gibt es in der Donnerstagsausgabe des Tagblatts Dolomiten.

Autor: cst

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