
Jannik Sinner und Carlos Alcaraz auf der PK in Südkorea. © APA/afp / JUNG YEON-JE
55 Tage später: Jannik Sinner liefert wieder
Sein letztes offizielles Match hat Jannik Sinner am 16. November 2025 bei den ATP Finals in Turin bestritten. Am Samstag – also 55 Tage später – kehrt der Südtiroler zumindest mit einem Showkampf auf die Tennisbühne zurück. Vorab haben Sinner und Alcaraz in Südkorea über ihre Auszeit geplaudert.
09. Januar 2026
Von: dl
Am Samstag (8 Uhr MEZ) schreibt Sinner nach fast zwei Monaten Pause endlich wieder auf dem Tenniscourt für Schlagzeilen. Okay, es ist im südkoreanischen Seoul „nur“ ein Showkampf mit Carlos Alcaraz, doch dieses Duell bürgt immer für viel Brisanz, egal auf welcher Bühne. Beim Exhibition-Match soll es zudem – wieder einmal – um viel Geld gehen.
„Wir hoffen, gutes Tennis zu spielen und die Leute zu unterhalten“, erklärte Sinner auf der gemeinsamen PK mit seinem Erzrivalen. Ernst wird es für Sinner und Alcaraz erst in gut einer Woche – sprich ab 18. Jänner, wenn in Melbourne mit den Australian Open das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres steigt. Das Match am Samstag in Südkorea dient quasi als Generalprobe dafür.
„Wir hatten Zeit, uns bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Ich habe Weihnachten zu Hause verbracht, das gibt zusätzliche Energie. Natürlich gibt es noch ein paar Details zu verbessern, denn die Bedingungen in Australien werden völlig anders sein“, sagte Sinner, der in den letzten Tagen in Monte Carlo auch mit dem 18-jährigen Römer Jacopo Vasamì trainiert hat.
„Ich habe Weihnachten zu Hause verbracht, das gibt zusätzliche Energie.“ Jannik Sinner
Alcaraz, der zuletzt mit der Trennung von seinem langjährigen Coach Juan Carlos Ferrero für Schlagzeilen sorgte, war ebenfalls in bester Laune. „Ich habe ein wenig Urlaub gemacht, wir haben uns gut auf den Saisonstart vorbereitet. Der Empfang hier war unglaublich, ich kann mich an kein solches Willkommen erinnern. Gemeinsam mit Jannik erstmals in Südkorea zu spielen, ist ein großartiger Start ins neue Jahr“, erklärte die Nummer 1 der Weltrangliste, die eine Woche lang gemeinsam mit Flavio Cobolli trainiert hat.
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