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Ryan Harrison (l.) steht im Mittelpunkt der Ermittlungen. © SID / ANDREJ ISAKOVIC

ATP ermittelt nach Rassismus-Vorwürfen gegen US-Profi Harrison

Die US-amerikanischen Tennisprofis Ryan Harrison und Donald Young stehen beim ATP-Turnier in New York im Mittelpunkt einer Rassismus-Ermittlung.

Nach dem Erstrundenmatch der beiden am Montag teilte die ATP einen Tag später mit, „Anschuldigungen bezüglich rassistischer Vorurteile“ nachzugehen. Harrison und der Afro-Amerikaner Young hatten sich im ersten Satz ein Wortgefecht geliefert, Young hatte seinen Gegner im Nachgang rassistischer Äußerungen beschuldigt.
„Die ATP nimmt jede Anschuldigung bezüglich rassistischer Vorurteile extrem ernst“, hieß es in einem offiziellen Statement: „Eine Auswertung aller Video-und Audioaufnahmen der Partie wird im Fortgang der Ermittlungen stattfinden.“ Bis dahin werde die ATP keine weitere Kommentare zur Sachlage abgeben.

Zuvor hatte Young Harrison, der das Spiel 6:3, 7:6 (7:4) gewonnen hatte, bei Twitter attackiert: „Ich bin geschockt und enttäuscht, Ryan Harrison, mitten in unserem Match in New York zu hören, was du wirklich von mir als schwarzem Tennisspieler hältst“, schrieb der 28-Jährige.
Harrison (25) wies indessen die Vorwürfe via Twitter zurück. „Die Anschuldigungen, die Donald Young im Anschluss an unser Match gemacht hat, sind absolut unwahr. Ich bin extrem enttäuscht, dass jemand dies als Reaktion nach einem verlorenen Tennis-Spiel sagt. Jede Audio-und Videoaufnahme wird mich zu 100 Prozent entlasten.“

Autor: sid

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