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Superstar Roger Federer. © APA/getty / ELSA

Auch US Open ziehen Verschiebung in Betracht

Nach der Verschiebung der French Open in den Herbst aufgrund der Coronakrise ziehen auch die Veranstalter der US Open eine Verlegung ihres Grand-Slam-Turniers in Betracht.

„Es sind beispiellose Zeiten, und wir prüfen all unsere Optionen, einschließlich der Möglichkeit, das Turnier auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen“, teilten die Organisatoren des Major-Turniers in New York mit.

Die US Open fügten aber an, sie wollen eine Entscheidung nur „in voller Absprache“ mit den anderen Grand-Slam-Turnieren, den Spielerorganisationen ATP und WTA, dem Weltverband ITF und dem von Roger Federer organisierten Laver Cup treffen. Diese anderen betroffenen Parteien waren offenbar von der Verlegung der French Open überrascht worden, das berühmteste Sandplatzturnier im Tennis soll nun vom 20. September bis zum 4. Oktober austragen wollen.

Finden die US Open wie geplant vom 31. August bis 13. September statt, liegt gerade einmal eine Woche zwischen den beiden Events von Weltrang. Dazu würden die French Open mit zahlreichen ATP- und WTA-Turnieren sowie dem Laver Cup (25. bis 27. September) kollidieren. „Zum jetzigen Stand planen wir, den Laver Cup 2020 wie geplant stattfinden zu lassen“, teilten die Organisatoren des Events in Boston jedoch bereits mit.

Die Nachricht über die Verlegung der French Open hatte bei vielen Profis für Unverständnis gesorgt. „Das ist Wahnsinn“, twitterte Vasek Pospisil, im Spielerrat sitzende Nummer 93 der Welt aus Kanada. Vor allem kritisierte er den Mangel an Kommunikation der Spielerorganisation ATP. Die Männer-Tour (bis 26. April) und Frauen-Tour WTA (2. Mai) hatten zuletzt bereits längere Pausen angekündigt.

Autor: sid

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