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Tennis-Profi will, dass ihm das Ballmädchen die Banane schält.

„Bananengate“ sorgt bei Australian Open für Aufsehen

Bei den Australian Open sorgt ein spezieller Fall zurzeit für Aufsehen und Spott in den sozialen Netzwerken.

In einem Qualifikations-Match lieferte der französische Profi Elliot Benchetrit während einer Pause eine Szene ab, die noch tagelang ein Gesprächsthema bleiben sollte. Der 21-Jährige wollte nämlich, dass ihm ein Ballmädchen die Pausen-Banane schält. Das Mädchen blickte daraufhin hilfesuchend zum Schiedsrichter, der aber klar sagte: Das ist nicht ihre Aufgabe. So blieb Benchetrit nichts anderes übrig, als die Banane selbst zu schälen – mit seinen Zähnen, wohlbemerkt.



Der Spott war daraufhin groß. Im Wikipedia-Eintrag des Tennis-Profis war kurzzeitig sogar zu lesen: „Elliot Benchetrit ist ein französischer Tennisspieler, er spielt mit rechts, hat eine beidhändige Rückhand, aber kann keine Bananen öffnen.“ Und auch in den sozialen Netzwerken machten sich viele Nutzer über den Tennis-Profi lustig.
Klarstellung vom Franzosen
Dem Franzosen war diese Aufregung sichtlich unangenehm, weshalb er wenig später Stellung bezog: „Ich hatte die Hände voller Creme und wollte nicht mit den cremigen Händen die Banane öffnen. Deshalb habe ich das Ballmädchen gefragt, ob sie es für mich tun kann. Es ist dasselbe Mädchen gewesen, das mir schon vor dem Match eine Banane geöffnet hat.“

Die Qualifikation hat Benchetrit jedenfalls erfolgreich gemeistert. In der ersten Runde des Hauptfeldes folgte gegen den Japaner Yuichi Sugita aber das Aus.

Autor: det

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