T Tennis

Boris Becker attackiert Nick Kyrgios wegen seiner Kritik an Alexander Zverev. © APA/afp / PATRICK HAMILTON

Becker attackiert Kyrgios: „Ich mag keine Ratten“

Boris Becker und Nick Kyrgios sind am Dienstag auf Twitter gewaltig aneinandergeraten.

Becker reagierte damit offensichtlich auf Kyrgios' Kritik am Verhalten des Deutschen Alexander Zverev, der bei einer Party in der Nähe von Monte Carlo allem Anschein nach erneut auf die gebotenen Regeln der Corona-Pandemie gepfiffen hatte. „Ich mag keine Ratten“, schrieb Becker am Dienstagmorgen in Richtung Kyrgios: „Jeder, der andere Sportler beschimpft, ist kein Freund von mir! Wenn Du in den Spiegel schaust, glaubst Du dann, Du bist besser als wir?“



Becker forderte Kyrgios stattdessen auf, auf dem Platz endlich sein Potenzial zu zeigen, abzuliefern und einen Grand Slam zu gewinnen.
Kyrgios kontert
Kyrgios reagierte umgehend: „Um Himmels Willen, Boris. Es geht mir nicht um einen Wettkampf oder darum, jemanden den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Wir haben eine globale Pandemie und wenn jemand so dämlich ist, das zu tun, was Alex getan hat, dann werde ich es benennen. So einfach.“ Später legte Kyrgios nach und schleuderte Becker, den er „Doughnut“ nannte, entgegen: „Er kann einen Volley schlagen, ist aber offensichtlich nicht das schärfste Werkzeug im Schuppen.“

Nick Kyrgios nimmt bekanntlich kein Blatt vor dem Mund. © APA/afp / STR

Kyrgios hatte sich in den vergangenen Tagen zum Chefkritiker seines deutschen Kontrahenten Zverev aufgeschwungen. Der hatte nach dem Abbruch der Adria-Tour, die mit Partyvideos und mehreren Corona-Fällen in die negativen Schlagzeilen geraten war, versichert, sich in Isolation zu begeben. Stattdessen feierte er sechs Tage später offensichtlich in einem Club in Südfrankreich in großer Gesellschaft. Videos waren am Sonntagabend bei Instagram aufgetaucht.
Becker bekam wenig Zuspruch
Die Auseinandersetzung zwischen Becker und Kyrgios erstaunt, da der dreimalige Wimbledonsieger sich stets respektvoll über den häufig kritisierten Bad Boy aus Down Under geäußert hatte. Im vergangenen Jahr hatte Becker sogar damit geliebäugelt, Kyrgios zu coachen. Sehr viele Unterstützer für seine Aussagen hat Becker auf Twitter übrigens nicht erhalten, eher im Gegenteil.

Autor: dl/sid/apa

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210