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Matteo Berrettini verlor das Halbfinale gegen den großen Favoriten Rafael Nadal. © APA/getty / CLIVE BRUNSKILL

Berrettinis US-Open-Traum endet im Halbfinale

Der Römer Matteo Berrettini musste sich im Halbfinale Rafael Nadal geschlagen geben. Dieser trifft im Endspiel am Sonntag auf Daniil Medwedew.

Matteo Berrettini musste sich im Halbfinale gegen den French-Open-Sieger und großen Favoriten am Freitagabend (Ortszeit) mit 6:7 (6:8), 4:6, 1:6 geschlagen geben.

Vor der Partie nannte Berrettini Nadal den „größten Kämpfer, den es in diesem Sport je gegeben hat“. Doch er hielt im ersten Duell mit dem Spanier gut mit, konnte im Tiebreak aber zwei Satzbälle nicht nutzen.

Die Aufschlagspiele des Italieners waren meist hart umkämpft, er wehrte aber zunächst neun Breakbälle des Spaniers ab. Erst im zweiten Satz nahm Nadal dem 23-Jährigen den Aufschlag zum 4:3 ab. Zwei weitere Breaks Nadals im dritten Durchgang zum 4:1 brachen Berrettinis Widerstand, gleich seinen ersten Matchball verwertete der Spanier nach 2:35 Stunden.

Nadal spielt um 19. Grand-Slam-Titel

Der Tennis-Superstar spielt im Finale der US Open um seinen 19. Grand-Slam-Titel. Im Endspiel am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/Eurosport) trifft der Spanier auf den Weltranglisten-Fünften Daniil Medwedew aus Russland, der den Bulgaren Grigor Dimitrow 7:6 (7:5), 6:4, 6:3 besiegte.

„Ich bin super glücklich, wieder im Finale der US Open zu stehen. Ich hatte Glück, dass ich diesen ersten Satz gewonnen habe“, sagte Nadal, der in New York zum 27. Mal in ein Major-Endspiel einzog und auf dem Weg dorthin nur einen Satz abgab.
Viel Respekt

Vor seinem Finalgegner Medwedew, den er Mitte August im Endspiel in Montreal bezwungen hatte, hat er großen Respekt: „Er ist einer der solidesten Spieler auf der Tour, er wird im Finale der härteste Gegner sein.“

Mit seinem vierten Triumph in New York wäre Nadal nur noch einen Titel von Roger Federers Bestmarke entfernt, der bislang 20 Grand-Slam-Titel auf dem Konto hat. Der Schweizer war in Flushing Meadows im Viertelfinale an Dimitrow gescheitert, Titelverteidiger Novak Djokovic gab im Achtelfinale verletzungsbedingt auf.
„Das klingt nicht schlecht“

Medwedew ist indes der jüngste Spieler seit dem derzeitigen Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) im Jahr 2010, der im Finale von New York steht. „Das klingt nicht schlecht“, sagte der 23-Jährige über seinen ersten Finaleinzug bei einem Major-Turnier: „Ich bin einfach nur glücklich, im Endspiel zu sein.“

Medwedew hatte bereits die US-Open-Generalprobe in Cincinnati/Ohio gewonnen und ist seit zwölf Matches ungeschlagen, seine 50 Siege in diesem Jahr sind Bestwert auf der ATP-Tour.

Autor: am/sid

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