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Will Großes erreichen: Novak Djokovic. © APA/afp / PETER NICHOLLS

Djokovic und die Jagd nach dem Golden Slam

Novak Djokovic will es noch einmal wissen! Nachdem die Nummer Eins der Tenniswelt in Wimbledon ihren historischen 20. Grand-Slam Sieg feiern konnte, steht nun der nächste Meilenstein an: der Gewinn des Golden Slam.

Nach seinem Gewinn beim Rasenturnier in Wimbledon über den Italiener Matteo Berrettini stand die Teilnahme des serbischen Ausnahmekönners an den Olympischen Spielen in Tokio zunächst in den Sternen. Es sei eine „50:50-Entscheidung“, ließ Djokovic verlauten. Nun aber habe er sich entschieden und werde die Reise nach Japan antreten. „Ich habe meinen Flug nach Tokio gebucht und werde ein stolzer Teil der serbischen Olympia-Mannschaft sein.“


Für den „Djoker“ war Olympia bislang kein gutes Pflaster. Lediglich eine Medaille konnte der Serbe bei den Spielen bislang gewinnen, 2008 in Peking errang er Bronze. Ob es dieses Mal zu mehr reichen wird, bleibt abzuwarten. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, zumal Djokovic nach den Absagen von Rafael Nadal und Roger Federer der einzige aus den „Big Three“ sein wird, der in Tokio an den Start geht.

Historische Chance auf den Golden Slam
Mehr als die Medaille selbst könnte Djokovic die Aussicht auf den sogenannten Golden Slam reizen. Dieses seltene Titel-Kunststück setzt sich aus dem Gewinn aller vier Grand-Slam-Turniere und der olympischen Goldmedaille innerhalb einer Saison zusammen. Nach den Australian Open, den French Open und Wimbledon steht Djokovic bereits bei drei von fünf notwendigen Turniersiegen. Nach den Olympischen Spielen würden im September noch die US Open anstehen.

Historisch wäre ein derartiger Erfolg des Serben allemal, lediglich Tennis-Legende Steffi Graf vermochte einen Golden Slam zu komplettieren (1988). Die Chance auf den „Grand Slam“ bestünde auch nach erfolglosen Olympischen Spielen noch weiter. Dieses Meisterwerk, bei dem man alle vier Grand-Slam-Turniere innerhalb einer Saison gewinnen muss, vollbrachte im Herren-Tennis bisher lediglich der Australier Rod Laver im Jahre 1969.

Schlagwörter: Tennis

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