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Jannik Sinner hatte am Sonntag zu kämpfen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SARAH STIER

Ein erschöpfter Jannik Sinner: „Mehr ging einfach nicht“

Irgendwann musste es passieren: Jannik Sinner hat am Sonntag sein erstes Spiel beim Daviscup verloren. Der 21-jährige Sextner war danach sichtlich erschöpft.

Sechs Spiele, sechs Siege: Das war die makellose Bilanz von Jannik Sinner bei seinen bisherigen Daviscup-Auftritten. Doch dann kam am Sonntagabend Mikael Ymer. Gegen den Schweden erwischte der Südtiroler keinen guten Tag, machte viele Fehler, servierte nicht gut, ließ die sich bietenden Chancen aus. Am Ende verlor er in drei Sätzen mit 4:6, 6:3, 3:6. Beinbruch war das jedoch keiner, denn Italien hatte bereits vor diesem letzten Sinner-Match das Ticket fürs Viertelfinale in der Tasche. Deshalb hielt sich seine Enttäuschung in Grenzen.


„Unser Ziel war es, uns für Malaga (der Ort des Viertelfinals, Anm. d. Red.) zu qualifizieren. Das haben wir geschafft und als Mannschaft sind wir darum sehr froh. Für mich ist es heute nicht gut gegangen, aber ich habe bis zum Schluss alles versucht“, wird der Pusterer auf der Verbandswebseite zitiert.

Mental und körperlich müde
Woran es gelegen hat? „Ich gehe immer aufs Feld, um zu gewinnen. Was den Daviscup betrifft, war das heute die am wenigsten wichtige Partie. Vielleicht fehlte gerade deshalb diese nervöse Energie, die dir diesen speziellen Ruck gibt. Ich war mental und körperlich müde. Am Ende dieser Woche ging einfach nicht mehr. Dieses Spiel zu verlieren tut weh, aber ich habe heute 100 Prozent gegeben.“

Nichtsdestotrotz steht Italien im Finalturnier, das Ende November in Malaga über die Bühne gehen wird. Am 24. November treffen die Azzurri auf die USA, in einem eventuellen Semifinale zwei Tage später würde es zu einem Duell mit Deutschland oder Kanada kommen. „Auf uns warten harte Tage“, weiß Sinner schon jetzt, ergänzt aber auch entschlossen: „Wir sind uns unserer Stärken bewusst.“

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