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Ein misslungenes Comeback von Roger Federer. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

„Ein idealer Test, den ich nicht bestanden habe“

Das nächste Comeback von Superstar Roger Federer auf der Tennis-ATP-Tour ist misslungen.

Der 39-jährige Schweizer verlor am Dienstag im Achtelfinale von Genf im ersten Spiel nach mehr als zweimonatiger Pause gegen den Spanier Pablo Andujar nach 1:54 Stunden mit 4:6,6:4,4:6. In der ersten Runde hatte der langjährige Weltranglistenerste, dessen großes Saisonziel das Rasen-Grand-Slam-Turnier von Wimbledon ist, ein Freilos.


Nach dem verlorenen ersten Satz kam Federer besser ins Spiel und schaffte ein schnelles Break, welches er bis zum Satzende hielt. Mit einer präzisen Vorhand sicherte er sich den Satzausgleich. Auch zu Beginn des dritten Durchgangs ging Federer mit einem Break zum 3:1 in Führung. Doch dann ließen die Kräfte des 20-fachen Grand-Slam-Siegers nach und die Fehler häuften sich. Nachdem er noch die ersten zwei Matchbälle des Spaniers souverän abwehren konnte, landete beim dritten eine verunglückte Vorhand Federers im Aus.

Das Ziel ist die Rasensaison
„Die Partie war ein idealer Test, den ich nicht bestanden habe. Mit Fehlern und falschen Entscheidungen habe ich mich auch selber geschlagen. Mein Spiel war ein Auf und Ab“, resümierte Federer. Die Schwankungen seien seltsam, aber nicht überraschend gewesen. Die French Open in Paris sind deshalb nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum großen Saison-Highlight. „Meine Saison startet erst auf Rasen. Roland Garros ist nicht das Ziel und kann nicht das Ziel sein auf dem Level, auf dem ich im Moment bin. Das Ziel ist der Rasen.“

Zuletzt hatte Federer beim Turnier in Doha im März sein Comeback nach mehr als einem Jahr Pause wegen zweier Knie-Operationen gefeiert. Dort schied der 20-fache Grand-Slam-Champion in der zweiten Runde aus. Danach hatte er sich wieder zurückgezogen und im Training weiter an seiner Fitness gearbeitet.

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