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Kämpfte tapfer, musste sich aber geschlagen geben: Jannik Sinner. © ANSA / MATTEO BAZZI

Eine verschmerzbare Niederlage für Sinner

Bei den Next Gen Finals in Mailand – der U21-Weltmeisterschaft im Tennis – musste Jannik Sinner am Donnerstagabend im dritten Spiel seine erste Niederlage hinnehmen.

Der 18-jährige Sextner unterlag im letzten Gruppenspiel dem Franzosen Ugo Humbert in vier Sätzen mit 3:4 (5), 4:3 (3), 2:4, 2:4 (bei den Next Gen Finals wird nur bis 4 gespielt). Dieses Match war aber für beide Spieler nicht von großer Bedeutung: Humbert, der im letzten Jahr beim Challenger in Gröden triumphiert hatte, war nach zwei Niederlagen zum Auftakt bereits ausgeschieden, Sinner stand nach zwei Siegen dagegen schon im Halbfinale.

Dort trifft der Sextner am Freitag um 21 Uhr auf den Serben Miomir Kecmanovic. Sinner (ATP 95) und der 20-jährige Osteuropäer (ATP 60) standen sich in ihrer bisherigen Karriere noch nie gegenüber. Kecmanovic ist ein sehr unangenehmer Gegner, der ein solides und fehlerfreies Tennis spielt. Die Zuschauer können sich also auf ein Top-Match freuen. Im zweiten Halbfinale stehen sich hingegen der australische Turnierfavorit Alex De Minaur (ATP 18) und der US-Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 47) gegenüber.

Sinner bestreitet am Freitag das Halbfinale. © ANSA / MATTEO BAZZI

Humbert zeigt seine Klasse auf
Aber zum Spiel vom Donnerstag: Noch vor der Partie gegen Humbert hatte sich Sinner kämpferisch gegeben: „Ich will auch das letzte Gruppenspiel gewinnen“, so der Sextner. Allerdings merkte man dem 18-Jährigen im dritten Match innerhalb von drei Tagen die Müdigkeit doch etwas an. So wechselten sich überragende Phasen oft mit einigen Konzentrationsfehlern ab.

Das Spiel war aber trotzdem sehr eng. Im ersten Satz setzte sich Humbert im Tiebreak durch, Sinner machte es im zweiten Satz gleich. Im dritten Abschnitt nahm der Franzose dem Sextner schon beim ersten Aufschlagspiel den Service ab und gewann schließlich mit 4:2. Im vierten Satz ließ Sinner eine Breakchance liegen und kassierte kurz darauf selbst das Break. Obwohl Sinner tapfer kämpfte und einen Matchball abwehrte, musste er sich dem heute bärenstark aufspielenden Humbert geschlagen geben.

Autor: det

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