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Jannik Sinner hat den Sprung in die 3. Runde geschafft. © ANSA / CJ GUNTHER

Etwas Mühe, aber sicher weiter: Sinner mit Arbeitssieg

Phasenweise zeigte Jannik Sinner am Donnerstag nicht sein bestes Tennis. Aber: Trotz etwas Mühe, insbesondere im 2. Satz, erreichte der Pusterer die nächste US-Open-Runde schlussendlich ohne große Probleme.

Er war als großer Favorit ins Spiel gegangen – und wurde dieser Rolle am Ende schließlich auch gerecht. Nach 2:27 Stunden bezwang Jannik Sinner (ATP 13) am Donnerstagabend (MESZ) in New York den US-amerikanischen Qualifikanten Christopher Eubanks (ATP 145) in 3 Sätzen mit 6:4, 7:6 (10:8) und 6:2. Fest steht aber auch: Will Sinner bei dieser US-Open weit kommen, dann muss er sich weiter steigern.


Der Reihe nach: Im 1. Satz lief lange alles nach Wunsch für den 21-jährigen Pusterer: Das Break – sogar zu Null – im 3. Game, die relativ souveränen eigenen Aufschlagsspiele und schließlich das Break im 5. Game zum 4:1. Im 7. Game beim Stand von 5:2 vergab Sinner zwar 4 Break- und Satzbälle, ließ Eubanks dann nochmals auf 4:5 herankommen, schlussendlich entschied er den Satz aber relativ souverän für sich.

Spannendes Tiebreak

Im 2. Satz brachten beide jeweils ihr Aufschlagspiel durch, die beiden einzigen Breakchancen im 7. und 8. Game blieben jeweils ungenutzt. Phasenweise tat sich Sinner hier schwer, spielte insbesondere vor Ende des 2. Satzes nicht sein bestes Tennis, wodurch es ins Tiebreak ging. Auch dies war alles andere als eine klare Sache. Sinner vergab 4 Satzbälle, konnte sich aber am Ende knapp mit 10:8 durchsetzen.

Dies war freilich ein Knackpunkt der Partie. Der 3. Satz gehörte Sinner – nachdem er im 1. Game 2 Breakbälle abwehren musste. Nach dem Break zum 3:1 im 4. Game war die Gegenwehr des US-Amerikaners quasi gebrochen. Nach rund 2:27 Stunden verwandelte Sinner schließlich im 8. Game des 3. Satzes den 2. Break- und Matchball.

„Der 2. Satz war der Schlüsselsatz“. Jannik Sinner


„Der 2. Satz war der Schlüsselsatz. Ich habe im Tiebreak gut aufgeschlagen. Ich habe im 3. Satz versucht, früh zu breaken, auch das hat funktioniert. Ich kann, glaube ich, stolz auf mich sein“, betonte Sinner nach dem Einzug in die 3. Runde.

In der nächsten Runde trifft Sinner am Samstag auf den US-Amerikaner Brandon Nakashima (ATP 69), der den Bulgaren Grigor Dimitrow nach 2:26 Stunden in 3 Sätzen mit 7:6 (7:5), 7:5 und 6:3 besiegt hat.


Schlagwörter: Tennis Jannik Sinner US Open

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