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Enttäuschung bei Roger Federer. © APA/getty / ROB CARR

Federer kassiert schnellste Niederlage seit 16 Jahren

Roger Federer ist dafür bekannt seine Partien im Eiltempo zu gewinnen. Beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati gelang ihm das nicht. Im Gegenteil: Gegen den Russen Andrey Rublev verlor der Schweizer nach nur 62 Minuten glatt in zwei Sätzen.

Bei seinem zweiten Auftritt nach dem dramatisch verlorenen Wimbledon-Finale kam Federer von Beginn an nicht in Fahrt. Die ersten zwei Aufschlagsspiele gab er an den jungen Russen ab, der seinen Stiefel runterspielte und sich Satz 1 mit 6:3 nach nur 29 Minuten holte.

Das gleiche Bild bekamen die Zuschauer im zweiten Durchgang zu sehen. Ein Break von Rublev reichte, um die schnellste Niederlage seit 16 Jahren für den 20-fachen Grand-Slam-Sieger zu besiegeln. Damals verlor der 38-Jährige in Sydney gegen den Argentinier Franco Squillari in 54 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der „Maestro“ allerdings noch keinen Grand-Slam-Titel gewonnen.

Zuversicht bei Federer
Trotz der Niederlage läuten beim 7-fachen Cincinnati-Sieger nicht die Alarmglocken: „Ich war nicht schlecht. Wenn einer mit 6:3, 6:4 verliert, denkt man stets: Was war denn los? Ist er verletzt oder sonst angeschlagen? So ist es nicht. Rublev war einfach besser“, sagte der Schweizer.

Nun hat die Tennislegende viel Zeit, um sich auf die US Open vorzubereiten. Das Turnier in New York beginnt am 26. August.

Autor: leo

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