T Tennis

Die Stimmung war gut, der Erlös groß. © APA/afp / WILLIAM WEST

Federer, Nadal, Djokovic & Co. sammeln 5 Millionen Dollar

Bei den Benefizspielen der Tennisstars um Roger Federer für die Betroffenen der verheerenden Buschbrände in Australien sind fast 5 Millionen Dollar erlöst worden. Das teilten die Organisatoren der Australian Open am Mittwoch nach den Show-Matches in der Rod-Laver-Arena mit.

In der etwa zweieinhalbstündigen Veranstaltung bestritt Federer ein Match gegen den Australier Nick Kyrgios. „Es ging heute aber nicht ums Gewinnen oder Verlieren, sondern darum, Geld zu sammeln und den Leuten zu zeigen, dass man weiterhin nach Australien reisen kann“, sagte Federer.

Wegen Regens war das Dach über dem Stadion geschlossen worden, die Qualifikations-Partien auf den Außenplätzen für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres mussten auf Donnerstag vertagt werden.

Die Stars der Szene: Naomi Osaka, Serena Williams, Caroline Wozniacki und Stefanos Tsitsipas © APA/afp / WILLIAM WEST

Die Ereignisse in Australien hätten ihn traurig gestimmt, sagte der 38 Jahre alte Federer. „Ich bin glücklich, wenn ich mit meiner Zeit und meinem Geld helfen kann.“ Zusammen mit Nadal spendete der Schweizer 250 000 australische Dollar. Unter den knapp 15 000 Zuschauern in der ausverkauften Arena waren auch Feuerwehrleute.

Bei der „Rally for Relief“ standen neben Federer unter anderem die Weltranglisten-Führenden Rafael Nadal und Novak Djokovic sowie Serena Williams, Naomi Osaka und Caroline Wozniacki auf dem Platz.
Verschiebung kommt nicht in Frage
Eine Verschiebung des Turniers, das am Montag beginnen soll, scheint derzeit ausgeschlossen. „Nach den aktuellen Informationen ist die Wettervorhersage gut“, sagte Turnierdirektor Craig Tiley und betonte: „Wir erwarten keine Verzögerungen, und wir haben zusätzliche Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass die Australian Open wie geplant ablaufen können.“ Tags zuvor hatten Profis während der Qualifikation und bei einem Einladungsturnier in Melbournes Stadtteil Kooyong über Atemprobleme, Husten und Schwindel geklagt.

Auch am Mittwoch war in der Küstenstadt Melbourne die Luft durch den Rauch so schlecht, dass sich am Morgen mehr als 100 Menschen wegen Atembeschwerden bei der Notfallambulanz meldeten. Am Flughafen gab es Verspätungen. Seit Monaten wüten vor allem im Südosten Australiens heftige Buschbrände, nach Angaben der Regierung starben 28 Menschen.

Autor: dpa

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210