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Roger Federer zog problemlos in die nächste Runde ein. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Federer ohne Probleme – Musetti überrascht

Roger Federer ist der Start in sein 80. Grand-Slam-Turnier gelungen. Der 39-jährige Schweizer setzte sich bei den French Open am Montag in der 1. Runde gegen den usbekischen Qualifikanten Denis Istomin überzeugend mit 6:2,6:4,6:3 durch.

Federer kontrollierte das Geschehen bei seinem erst vierten Auftritt in dieser Saison und musste nie an seine Grenzen gehen. Für den Altstar geht es nun gegen den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic (CRO) oder Arthur Rinderknech (FRA) weiter.


Titelverteidigerin Iga Swiatek hatte an ihrem 20. Geburtstag ebenfalls keine Probleme. Die Polin gewann ihr Auftaktmatch gegen die gleichaltrige Slowenin Kaja Juvan 6:0,7:5. Swiatek schloss im ersten Satz perfekt an ihren zwei Wochen davor in Rom eingefahrenen Turniersieg an, als sie der Tschechin Karolina Pliskova im Finale kein Game gelassen hatte. Nächste Gegnerin der Turniernummer acht ist die Schwedin Rebecca Peterson. Mit Nadia Podoroska verabschiedete sich indes eine letztjährige Halbfinalistin. Die Argentinierin unterlag der Schweizerin Belinda Bencic klar mit 0:6,3:6.

In einem frühen Männer-Match des Tages gab es im Duell zweier US-Aufschlagriesen einen 7:6(2),6:3,6:4-Erfolg des 22 Asse schlagenden John Isner (Nr. 31) gegen Sam Querrey. Zum allerersten Mal ein Hauptbewerbmatch in Roland Garros gewonnen hat Daniil Medwedew. Der auch als Nummer zwei gesetzte Weltranglistenzweite zählt Sand nicht zu seinen Lieblingsbelägen, bei seinem fünften Paris-Antritt klappte es aber endlich mit einem Match-Erfolg. Der Russe gab dem Kasachen Alexander Bublik 6:3,6:3,7:5 das Nachsehen. Medwedew hat nach dem Erstrunden-Out Dominic Thiems in der unteren Tableau-Hälfte grundsätzlich Chancen auf ein weites Vordringen im Turnier.

Auch Lorenzo Musetti ist weiter. © APA/afp / MARTIN BUREAU

Für eine Überraschung sorgte der italienische Youngster Lorenzo Musetti (ATP 76). Der 19-Jährige bezwang den Weltranglisten-13. David Goffin aus Belgien in drei Sätzen mit 6:0, 7:5 und 7:6(3).

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