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Fühlt sich in seiner rumänischen Heimart nicht genügend respektiert: Ilie Nastase. © APA/afp / JUSTIN TALLIS

„Ich bin ein Gefangener dieser Trophäen“

Ilie Nastase, frühere Nummer eins der Tennis-Weltrangliste, will sich in Bukarest ein Denkmal setzen lassen, hadert aber zugleich mit seinem Ruhm. Das Denkmal sei bereits vorhanden, nun wolle er den Bürgermeister Nicusor Dan dazu bewegen, diesem einen würdigen Standort in der rumänischen Hauptstadt zuzuweisen.

Rumänien zolle seinen Sportstars keinerlei Respekt, kritisierte er. Turn-Olympiasiegerin Nadia Comaneci habe in ihrer Heimat kein Denkmal, „wohl aber in Amerika“, sagte Nastase. Zugleich beklagte sich der 74-Jährige darüber, dass er seine eigenen Pokale nicht mehr sehen könne. „Ich gehe gar nicht mehr in das Zimmer mit meinen Trophäen, denn es wühlt mich auf, es ist, als würde ich ein Gefängnis betreten. Ich bin der Gefangene dieser Trophäen“, sagte Nastase.

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