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Serena Williams setzt Erfolgsserie in Wimbledon fort © APA/afp / OLI SCARFF

Serena Williams im Mütter-Duell ins Wimbledon-Viertelfinale

Die US-Amerikanerin ist beim Rasen-Major 18 Partien ungeschlagen und weiter auf gutem Weg zu ihrem 24. Grand-Slam-Titel.

Tennis-Star Serena Williams hat am Montag erstmals als Mutter ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht. Bei ihrem ersten Major nach der Babypause hatte die US-Amerikanerin bei den French Open in Paris für ihr Achtelfinale noch w.o. gegeben, nun gelang ihr der nächste Schritt zu ihrem 24. Triumph auf höchster Turnier-Ebene. Das Nachsehen hatte mit Jewgenija Rodina eine weitere Mutter.

Die russische Qualifikantin musste sich im Achtelfinale Williams bei deren 90. Einzel-Sieg auf dem „heiligen Rasen“ glatt 2:6,2:6 geschlagen geben. Serena ist in Wimbledon nun weiter seit ihrem Drittrunden-Out 2014 unbesiegt und hält bei 18 Erfolgen en suite. Die nächste Gegnerin der als Nummer 25 gesetzten Williams ist am Dienstag die ungesetzte Italienerin Camila Giorgi, sie bezwang die ebenfalls ungesetzte Russin Jekaterina Walerjewna Makarowa mit 6:3 und 6:4.

Im zweiten Viertelfinal-Duell der unteren Raster-Hälfte treffen die Deutsche Julia Görges (13) und die Niederländerin Kiki Bertens (20) aufeinander. Görges' 6:3,6:2-Erfolg über die Kroatin Donna Vekic entspricht der Papierform, Bertens hingegen schaltete mit einem 6:3,7:6(1) gegen die Tschechin Karolina Pliskova (7) die letzte im Bewerb verbliebene Spielerin der Top Ten der Setzliste aus. Damit erreichte erstmals in der Wimbledon-Geschichte keine der besten zehn Spielerinnen das Viertelfinale.

Mit Angelique Kerber befindet sich auch in der oberen Tableau-Hälfte noch eine Deutsche. Die ehemalige Weltranglistenerste ist als Nummer 11 nun am besten der verbliebenen Akteurinnen gereiht, sie gab der Schweizerin Belinda Bencic mit 6:3,7:6(5) das Nachsehen. Ums Halbfinale geht es gegen die Russin Daria Kasatkina (14), 6:7(6),6:3,6:2-Siegerin gegen die Belgierin Alison van Uytvanck.

Schließlich entzauberte die ehemalige Masters-Siegerin Dominika Cibulkova Simona-Halep-Bezwingerin Hsieh Su-Wei, allerdings auch wegen eines Referee-Fehlers in einem entscheidenden Moment. Die Taiwanesin unterlag 4:6,1:6. Cibulkova ist durch Williams' Setzung trotz Weltranglistenrang 181 aus der Setzliste geflogen und steht vor einer interessanten Viertelfinal-Aufgabe gegen Jelena Ostapenko. Die lettische French-Open-Siegerin 2017 gab der Weißrussin Aliaksandra Sasnowitsch mit 7:6(4),6:0 das Nachsehen.

Bei den Herren hatte die Nummer 1 Roger Federer (SUI) ggen den Franzosen Adrian Mannarino nur im zweiten Satz zu kämpfen, am Ende stieg Federer problemlos ins Viertelfinale auf. Der Serbe Novak Djokovic (12) setzte sich mit 6:4, 6:2 und 6:2 gegen den Russen Karen Abgarowitsch Chatschanow durch, auch die Nummer 2 Rafael Nadal aus Spanien fertige den Tschechen Jiri Veselý glatt in drei Sätzen ab. Wegen Dunkelheit abgebrochen und auf Dienstag verschoben werden musste die Partie Juan Martìn del Potro (5/ARG) gegen Gilles Simon (FRA) beim Stand von 7:6 (7:1), 7:6 (7:5) und 5:7.

Autor: apa/reuters/dpa