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Jannik Sinner auf den Spuren von Rafael Nadal und Novak Djokovic: Dem jungen Sextner werden bereits Grand-Slam-Siege prophezeit. © APA/afp / DAVID GRAY

Jannik Sinner auf den Spuren der Superstars

Mit seinem Finalerfolg bei den Great Ocean Road Open in Australien hat Jannik Sinner nicht nur seine persönliche Siegesserie verlängert. Der 19-Jährige aus Sexten wandelt auf den Spuren von Rafael Nadal und Novak Djokovic.

Im November hat sich Jannik Sinner in Sofia, mit dem ersten Titel auf der ATP-Tour in der Tasche, in die Winterpause verabschiedet. Jetzt hat der Pusterer im australischen Sommer diese Ruhephase beendet und in Melbourne seinen zweiten ATP-Titel eingeheimst ( hier geht’s zumSportNews-Bericht).


Der Zwei-Satz-Sieg im Finale der Great Ocean Road Open war der zehnte Erfolg von Sinner in Serie. Doch damit nicht genug, denn der Südtiroler Shootingstar wandelt auf den Spuren von Novak Djokovic und Rafael Nadal. Sinner ist der jüngste Spieler seit 15 Jahren, der zwei ATP-Titel im Lebenslauf stehen hat. Sein Vorgänger: Djokovic. Und im Alter von 19 Jahren zwei ATP-Turnier in Folge zu gewinnen, das ist zuletzt Rafael Nadal gelungen (2005).

Panatta adelt Sinner
Kein Wunder, dass Sinner bereits in weit höheren Sphären gesehen wird. So adelte Adriano Panatta, einer der besten italienischen Tennisspieler aller Zeiten und ehemaliger French-Open-Sieger, den jungen Sextner nach dem Erfolg in Melbourne in einem Statement bei der Gazzetta dello Sport: „Er ist noch so jung und trotzdem extrem reif. Dazu kommen seine unglaublichen Geniestreiche im Match. Früher oder später wird er ein Grand-Slam-Turnier gewinnen.“

Stefano Travaglia gratuliert dem zehn Jahre jüngeren Jannik Sinner zum Finalsieg. © APA/afp / DAVID GRAY

Sinner selbst äußerte sich in einer ersten Stellungnahme in den Sozialen Medien überglücklich: „Ich bin so happy, dass ich in Melbourne gewonnen habe und gut in meine Saison gestartet bin.“ Der Südtiroler bedankte sich in der Folge artig bei seinem Staff und beim Veranstalter: „Danke an alle, die die Durchführung überhaupt möglich gemacht haben. Ich kann mir gut vorstellen, welcher Aufwand dahintersteckt, dass wir hier in Australien diese Events bestreiten dürfen.“

Autor: cst

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