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Tennis-Star und mit 19 Jahren schon extrem reif: Jannik Sinner. © AFP / JOSEP LAGO

Jannik Sinner: „... dann habe ich mich schlecht gefühlt“

Südtirols Tennis-Jungstar Jannik Sinner startet am Dienstag in das Masters-1000-Turnier in Madrid. Zuvor stand der Sextner der renommierten spanischen Zeitung Marca Rede und Antwort – und hatte dabei auch eine nette Anekdote parat, die viel über ihn aussagt.

Am Dienstag gibt es für Jannik Sinner eine Premiere. Erstmals in seiner Karriere schlägt er beim prestigeträchtigen Sandplatz-Turnier in Madrid auf. Ab 11 Uhr trifft die Nummer 18 der Welt auf den Argentinier Guido Pella, der im ATP-Ranking an Position 55 liegt. Sinner ist nach einer Woche Pause ausgeruht und hungrig, auch beim mit 3,2 Millionen Euro dotierten Turnier in der spanischen Hauptstadt für Furore zu sorgen.


Dass das Interesse am Senkrechtstarter aus dem Pustertal in Spanien groß ist, zeigt ein Interview, das vor seinem ersten Turniereinsatz erschienen ist. Die Marca, Spaniens auflagenstärkste Sportzeitung, hat sich mit dem Youngster unterhalten. Dabei wurde Sinner auch danach gefragt, wie oft er in seiner Karriere schon den Tennisschläger zerstört habe. So etwas sieht man auf der Tour immer wieder, beim 19-jährigen Sextner ist es aber eine absolute Ausnahme.

Erstaunliche Reife
„Ich glaube, zwei Mal ist mir das passiert“, so Sinner, der ergänzt: „Eines davon war beim Trofeo Bonfiglio. Es war ein Unter-18-Turnier und ich habe im Viertelfinale verloren. Für mich war es ein Alptraum-Match, deshalb habe ich den Schläger zerstört. Als ich den Platz verlassen habe, fühlte ich mich schlecht – weil ich den Schläger kaputt gemacht habe und nicht wegen der Niederlage. Mir wurde klar, dass diese Art von Auftreten nicht zu meiner Persönlichkeit passt.“ Ein weiterer Beweis dafür, wie reif Jannik Sinner für sein Alter schon ist.

Autor: det

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