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Ist auch in der dritten Runde der Favorit: Jannik Sinner © APA/afp / CHRISTOPHE ARCHAMBAULT

Jannik Sinner gegen das schwedische Laufwunder

Wenn Jannik Sinner am Samstag zur Mittagszeit bei den French Open in Paris zur dritten Runde antritt, trifft der er auf einen Schweden, der sich vor allem durch eine Qualität auszeichnet: Seine unglaubliche Schnelligkeit.

Beachtliche 38 Gewinnschläge, lediglich 22 unerzwungene Fehler: Diese beiden Zahlen machen deutlich, wie gut Sinners Leistung am Donnerstag war – vor allem in Betracht des starken Auftrittes seines Gegenübers Gianluca Mager. Davon kann sich der 19-Jährige in der nächsten Runde jedoch nichts kaufen, auch weil mit dem Schweden Mikael Ymer ein komplett anderer Spielertyp auf ihn wartet.


Die Nummer 105 der Weltrangliste gehört zu den schnellsten Spielern auf der Tour, ist dementsprechend ein Verteidigungskünstler, allerdings alles andere als ein Sandplatz-Spezialist. Vor den French Open, bei denen er den Spanier Roberto Carballés Baena (ATP 95) und einen alles andere als unwiderstehlich auftretenden Gael Monfils (ATP 15) bezwang, hatte Ymer lediglich 31% seiner Sand-Matches gewonnen. Umso überraschender ist es, dass er sich bis in die dritte Runde vorgekämpft hat, in der er nun auf einen Gegner trifft, den er schon einmal besiegt hat: Beim letztjährigen 250-Turnier in Montpellier behielt der 22-Jährige aus Stockholm im Duell mit Sinner mit 6:3 und 6:4 in die Oberhand – und revanchierte sich damit für die Niederlage, die der Sextner ihm bei den Next Gen ATP Finals wenige Monate zuvor zugefügt hatte.

Mikael Ymer fordert Jannik Sinner heraus. © APA/afp / MARTIN BUREAU


Alleine deswegen wird der Südtiroler Ymer auf keinen Fall unterschätzen und wie bereits in den ersten beiden Partien (jeweils gewann er den ersten Satz mit 6:1) mit der nötigen Konzentration an die Sache rangehen. „Er ist ein ausgezeichneter, sehr unangenehmer Spieler“, beschreibt Sinner: „Ymer hat einen guten Aufschlag, ist solide und macht nur wenige Fehler.“ Man müsse ihn „in Schwierigkeiten bringen, um ihn zu schlagen“, betont der Sextner, der am Freitag im Stade Roland Garros eine Trainingseinheit eingeschoben hat, um für das Match gegen das schwedische Laufwunder, das um ca. 12.30 Uhr beginnt, gewappnet zu sein.

Schlagwörter: Tennis

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