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Starker Auftritt von Jannik Sinner in Rom © Fit / Sposito

Jannik Sinner gegen Tsitsipas chancenlos

Nach der Überraschung in der 1. Runde beim ATP-Masters-1000 in Rom war für Jannik Sinner in der 2. Runde Endstation. Der 17-jährige Sextner (ATP 263) scheiterte am Donnerstagnachmittag am Griechen Stefanos Tsitsipas mit 6:3 und 6:2.

Nach seinem sensationellen Auftaktsieg bei den „Internazionali d’Italia“ gegen den US-Amerikaner Steve Johnson ist Sinner in aller Munde. Der Pusterer entwickelt sich immer mehr zum italienischen Tennisstar. Am Montag trainierte Sinner mit der Schweizer Legende Roger Federer und dem Kanadier Denis Shapovalov, tags darauf mit dem Kalterer Andreas Seppi und dem Japaner Kei Nishikori. Am Donnerstag ging es gegen Stefanos Tsitsipas um den Einzug ins Achtelfinale. Der 20-jährige Grieche, der in der ATP-Weltrangliste an Position 7 geführt wird, besiegte erst vorige Woche im Halbfinale von Madrid „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal, ehe er im Finale gegen Novak Djokovic den Kürzeren zog.

Stefanos Tsitsipas setzte sich gegen Jannik Sinner durch. © APA/afp / JAVIER SORIANO


Auf dem ausverkaufen Platz 1 zog Tsitsipas gleich auf 3:0 davon, Sinner glich jedoch wenig später zum 3:3 aus. Im achten Game gelang dem Griechen erneut das Break zur 5:3-Führung. Nach 38 Minuten verwandelte Tsitsipas seinen ersten Satzball zum 6:3. Im zweiten Spielabschnitt stellte die Nummer 7 der Welt prompt auf 4:1. Somit war der Widerstand von Sinner gebrochen: Tsitsipas konnte sich mit 6:2 durchsetzen. Das Ergebnis wirkt zwar deutlich, doch der junge Pusterer machte auch am Donnerstag eine gute Figur.
Trotz Niederlage ein Riesenerfolg
Für Sinner war das Turnier in Rom trotzdem ein Riesenerfolg. Gestartet von der Pre-Qualifikation, schaffte es der 17 Jahre junge Sextner (dank einer Wild Card) bei seinem Auftakt in einem Masters-1000-Turnier bis in die zweite Runde. Sinner fährt mit 33.635 Euro Preisgeld nach Hause, außerdem kassiert der Rotschopf 45 ATP-Punkte, die ihn in der Weltrangliste von Platz 263 auf den 229. Rang vorschieben. Zum Vergleich: Zu Jahresbeginn war Sinner die Nummer 551, vor genau 365 Tagen sogar erst die Nummer 1480 im ATP-Ranking.


Internazionali d'Italia, Runde der letzten 32:

Stefanos Tsitsipas – Jannik Sinner 6:3, 6:2

Autor: zor

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