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Greift in Monte-Carlo in die Sandplatz-Saison ein: Jannik Sinner © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Jannik Sinner und die undankbaren Aufgaben

Die nächsten knapp zwei Monate duellieren sich die besten Tennisspieler der Welt auf Sand. Mittendrin: Jannik Sinner, dem am Dienstag in Monte-Carlo zwei Härtetests bevorstehen.

Kaum hatte der 19-Jährige nach dem Finale beim Masters-1000-Turnier in Miami seine Wahlheimat Monte-Carlo erreicht, begann schon das sandspezifische Training mit Dalibor Sirola, dem Konditionstrainer des Südtirolers. Viel Zeit um die Bewegungen auf dem Court, die das A und O im Tennis sind, zu perfektionieren, blieb jedoch nicht. Schon am Dienstag wird es wieder ernst, wenn Sinner beim Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo sowohl im Einzel als auch im Doppel aufschlägt. Und das gegen äußerst unangenehme Gegner.


Wie berichtet, trifft Sinner in der ersten Runde im Fürstenstaat auf Albert Ramos-Vinolas. Der 33-Jährige aus Spanien ist ein Sandplatz-Spezialist par excellence – das belegen seine Zahlen. Ramos-Vinolas weist sowohl auf Rasen (33,33% Siegquote) als auch auf Hartplatz (37,0%) und bei Indoor-Bedingungen (38,2%) eine stark negative Bilanz auf. Auf Sand dagegen steht ihm die ansprechende Siegquote von knapp 55 Prozent zu Buche.

Sinners Erstrundengegner: Alber Ramos-Vinolas © Albert Ramos-Vinolas


Der Mann aus Barcelona wäre also schon an sich auf dieser Spielunterlage ein harter Knochen. Zieht man den Umstand in Betracht, dass Sinner sich lediglich eine Woche auf das Turnier in Monte-Carlo vorbereiten konnte, ist die Ausgangslage völlig offen. Zumal Ramos-Vinolas in der laufenden Saison schon zwölf Partien auf Sand bestritten hat – und neun davon für sich entschied. Möglich ist dies, da er nach den Australian Open auf die Indoor-Saison in Europa verzichtet hatte, um stattdessen in Südamerika auf der langsamsten Unterlage zu spielen.
Im Doppel kommt es knüppeldick
Im Doppel mit Simone Bolelli hat es Sinner noch schlimmer erwischt: Die Azzurri treffen auf das von Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert geformte Doppel. Die beiden Franzosen haben in ihrer Karriere schon alle vier Grand Slams gewonnen und gehören damit zu den wenigen, die dieses Kunststück vollbracht haben. Ein Erfolg von Sinner-Bolelli käme daher einer Sensation gleich. Das Match gegen Ramos-Vinolas findet am Dienstag um 11 Uhr statt, jenes im Doppel am gleichen Tag um 14 Uhr.

Schlagwörter: Tennis

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