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Philipp Kohlschreiber war für lange Zeit ein konstanter Bestandteil der Tour. © APA/getty / Sean M. Haffey

Karriere-Ende ohne Scheinwerfer für Tennis-Routinier

Das war's. Die Tennis-Karriere von Philipp Kohlschreiber ist zu Ende. Auf unspektakuläre Art und Weise. In der Qualifikation für den Klassiker in Wimbledon scheidet der Routinier aus. Und legt danach den Schläger aus der Hand.

Im Spaß hat sich Philipp Kohlschreiber einmal als „besten Trainingspartner der Welt“ bezeichnet. Roger Federer, Novak Djokovic, Stan Wawrinka – die Stars der Tennis-Branche übten während der Turniere alle gerne mit dem Augsburger. Denn sie wussten, was sie bekamen: Einen Spieler, der stets hochprofessionell und konstant seine Leistung brachte. Eine Leistung, die ihn vor zehn Jahren bis auf Rang 16 der Weltrangliste klettern ließ. Mit der er acht Turniere gewann und jahrelang unter den Top 50 der Welt stand.


Am Mittwoch verlor der 38-Jährige in der zweiten Runde der Qualifikation für den Rasen-Klassiker in Wimbledon gegen den Kasachen Michail Kukuschkin mit 7:6 (7:4), 3:6, 4:6 und verpasste damit eine letzte Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier. Zu Beginn der Woche hatte Kohlschreiber angekündigt, dass er seine Laufbahn nach Wimbledon beenden wird.

Das letzte Match seiner Karriere dauerte 2:18 Stunden. Noch einmal stemmte sich Kohlschreiber gegen das Ende. Beim Stand von 2:5 im dritten Satz wehrte er einen Matchball ab, kam noch einmal auf 4:5 heran. Doch dann war der Moment gekommen, den er schon länger in sich gespürt, den er aber bis zu Beginn dieser Woche nicht offiziell verkündet hatte. Im eher unbekannten Roehampton endete die Karriere von Kohlschreiber.

Schlagwörter: Tennis ATP Tour

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