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Naomi Osaka (li.) ließ Serena Williams (re.) im Halbfinale keine Chance. © APA/afp / DAVID GRAY

Kein historischer Titel: Williams scheitert im Halbfinale

Serena Williams wird auch bei den Australian Open nicht ihren 24. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier gewinnen.

4 Jahre nach ihrem bislang letzten Grand-Slam-Titel verpasste Williams erneut die Chance auf den ersehnten historischen Rekord. Die langjährige Tennis-Weltranglisten-1. scheiterte bei den Australian Open im Halbfinale an der famos aufspielenden Japanerin Naomi Osaka. Die 39-jährige US-Amerikanerin musste sich der Nummer 3 der Setzliste mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Nach nur 75 Minuten Spielzeit nutzte die Melbourne-Siegerin von 2019 und US-Open-Gewinnerin von 2018 und 2020 ihren 1. Matchball.


Im Endspiel am Samstag trifft Osaka auf Jennifer Brady aus den USA. Die 25-Jährige setzte sich im 2. Halbfinale gegen die Tschechin Karolina Muchova nach 3 umkämpften Sätzen mit 6:4, 3:6, 6:4 durch. Für Brady, die in Melbourne an Nummer 22 gesetzt ist, ist es die 1. Teilnahme an einem Grand-Slam-Finale.

Williams bricht Pressekonferenz unter Tränen ab
Williams dagegen läuft bei der Jagd nach der Grand-Slam-Bestmarke mehr und mehr die Zeit davon. 23 Mal hat sie bei einem der 4 bedeutendsten Turniere bereits triumphiert, doch die Einstellung des Allzeit-Rekords der Australierin Margaret Court, die wegen schwulen- und lesbenfeindlicher Äußerungen umstritten ist, blieb ihr nun erneut verwehrt. 2017 hatte die US-Amerikanerin in Melbourne zuletzt ein Grand-Slam-Turnier gewonnen, als sie bereits schwanger war.

Im Anschluss an die Niederlage brach Williams ihre Pressekonferenz unter Tränen ab © APA/afp / ROB PREZIOSO

Nach dem Halbfinal-Aus brach die sichtlich enttäuschte Williams ihre Pressekonferenz nach wenigen Minuten unter Tränen ab. Auf die Frage, ob sie sich beim Gang aus der Rod-Laver-Arena bereits von den Zuschauern verabschiedet habe und ob dies vielleicht ihr letzter Auftritt bei dem Grand-Slam-Tennisturnier in Melbourne gewesen sei, antwortete die 39 Jährige noch lächelnd: „Ich weiß es nicht. Wenn ich irgendwann Farewell sage, würde ich es keinem verraten. Also ...“

Als sie danach nach ihren vielen leichten Fehlern gefragt wurde und ob es einfach ein schlechter Tag gewesen sei, sagte die 23-malige Grand-Slam-Turniersiegerin: „Ich weiß nicht. Das war's.“ Williams fing an zu weinen, stand auf und verließ den Interviewraum.

Autor: dpa/sn

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