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Jannik Sinner hat einen starken Auftritt hingelegt. © ATP Rotterdam

Krimi in Rotterdam: Sinners Kämpferherz wird nicht belohnt

Jannik Sinner hat am Freitag im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Rotterdam einen bärenstarken Auftritt hingelegt, musste aber trotz eines beeindruckenden Kampfs eine Niederlage hinnehmen.

Der 18-jährige Sextner (ATP 79) musste sich dem Spanier Pablo Carreno Busta, der im ATP-Ranking an 30. Position geführt wird, in einem Tennis-Thriller nach 3 Sätzen mit 5:7, 6:3, 6:7(6) geschlagen geben. Besonders stark war Sinners Kämpferherz im entscheidenden dritten Satz.

Dort lag der Youngster mit 0:3 bzw. 2:5 hinten, gab aber nie auf und kämpfte sich heran. Beim Stand von 4:5 aus seiner Sicht wehrte Sinner gleich 3 Matchbälle ab und rettete sich ins Tie Break, wo er selbst 2 Matchbälle hatte, diese aber nicht nutzen konnte.

Sinner hat seine Form wiedergefunden
Das Südtiroler Tennis-Ass hat sein erstes Halbfinale bei einem ATP-500-Turnier also verpasst. Trotzdem wurde in Rotterdam klar: Sinner – der im vergangenen Herbst die Tennis-Welt ins Staunen versetzt hatte, heuer aber noch nicht ganz auf Touren gekommen war – ist wieder ganz der „Alte“.

Erst am Donnerstag hatte er einen der größten Siege seiner Karriere gefeiert, als er den Weltranglisten-10. David Goffin in 2 Sätzen vom Platz fegen konnte. Der Südtiroler war der erste Spieler seit August 2017, der mit 18 Jahren einen Sieg gegen einen Top-10-Spieler gefeiert hat. Zuletzt gelang das dem kanadischen Youngster Denis Shapovalov (gegen Nadal).

Ab Montag wird der 18-jährige Sinner mit 793 ATP-Punkten auf Platz 68 aufscheinen und somit erneut ein Best Ranking erreichen. Der Pusterer kann sich außerdem mit 54.985 Euro Preisgeld trösten.

Autor: det

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