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Jannik Sinner zog gegen Alex Bolt den Kürzeren. © ANSA / Riccardo Antimiani

Krimi: Sinner in Wimbledon-Quali ausgeschieden

Jannik Sinner hat den Einzug in die 2. Qualifikationsrunde von Wimbledon verpasst. In einer nervenaufreibenden Partie musste sich der Pusterer dem Australier Alex Bolt (ATP 143) beugen.

Am Ende hieß es 6:2, 5:7 und 10:12 aus Sicht des Südtirolers, der über weite Strecken zwar der bessere Spieler war, am Ende jedoch zu viele Chancen vergab. So nutzte Sinner nur 3 von 20 Breakbällen, Bolt hingegen war bei jeder dritten Möglichkeit erfolgreich. Nach 2.38 Stunden verwertete der Australier seinen zweiten Matchball. Der 17-jährige Südtiroler, der zum 1. Mal überhaupt bei einem Grand-Slam-Turnier dabei war, hat sich nichtsdestotrotz wacker geschlagen.

Sinner legt gut los
Der junge Pusterer erwischte einen Traumstart: Nach gerade einmal 28 Minuten sicherte sich Sinner den 1. Satz klar mit 6:2.

Der 2. Spielabschnitt war hingegen bis zum 6:5 aus Sicht von Bolt sehr ausgeglichen. Sowohl der Weltranglisten-210. als auch der Australier holten jeweils ein Break. Im 12. Game hatte Bolt bei Aufschlag Sinner dann plötzlich 2 Satzbälle. Den ersten konnte der Südtiroler zwar noch abwehren, den zweiten verwandelte der 26-Jährige aus Murray Bridge zum 7:5.
Nichts für schwache Nerven
Der entscheidende Satz war an Spannung kaum zu übertreffen. Sowohl Sinner als auch Bolt brachten ihre Aufschläge bis zum 11:10 aus Sicht des Australiers durch. Der Pusterer ließ bis dato 9 Breakchancen liegen, Bolt hatte hingegen nur im 6. Game eine Chance zum 4:3. Nach über zweieinhalb Stunden fiel die Entscheidung. Der Australier nahm Sinner den Service zum 12:10-Endstand ab.

Autor: leo/pm

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