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Daumen hoch bei Jannik Sinner. © Twitter/ATP Challenger-Tour

Nach Reisestrapazen: Sinner müht sich ins Achtelfinale

Zwei Tage nach dem Turniersieg beim Challenger in Lexington hat Jannik Sinner den nächsten Sieg eingefahren. Allerdings hatte der Südtiroler gegen den „Lucky Loser“ Sem Verbeek beim Challenger in Aptos deutlich mehr zu kämpfen als gedacht.

Eigentlich hätte Sinner in der ersten Runde auf Maverick Banes treffen sollen, doch der Australier zog sich kurz vor dem Match zurück. So rückte der Niederländer Verbeek, der in der Qualifikation gescheitert war, ins Hauptfeld. Der 25-Jährige war zuletzt überhaupt nicht in Form - sieben seiner letzten acht Partien auf Challenger-Ebene gingen verloren. Daher schien die Aufgabe für den Sextner, der jedoch eine lange Reise hinter sich hatte, durchaus machbar.

Im ersten Game der Partie hatte Sinner prompt eine Breakchance, ließ diese aber ungenützt. Danach nahm sein Gegner das Heft in die Hand. Bei beinahe allen Aufschlagsspielen des Südtirolers war die Nummer 788 der Welt dran. Beim Stand von 4:3 nützte der Niederländer seinen fünften Breakball und sicherte sich im darauffolgenden Game den ersten Satz mit 6:3.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Verbeek erneut eine Breakchance, konnte diese aber nicht verwerten. In der Folge brachten beide ihren Aufschlag ohne Probleme durch und so ging es in den Tiebreak. Dort schraubte Sinner sein Level in die Höhe und gewann ihn mit 7:3.

Sinner dreht auf
Im entscheidenden Durchgang ließ die Nummer 135 der Welt nichts mehr anbrennen. Zwei Mal nahm der 17-Jährige Verbeek den Aufschlag ab und gewann den Satz klar und deutlich mit 6:2. Im Achtelfinale trifft Sinner nun auf Björn Fratangelo (ATP 121) aus den Vereinigten Staaten.

ATP Challenger in Aptos:
Jannik Sinner – Sem Verbeek 3:6, 7:6, 6:2

Autor: leo

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