T Tennis

Roger Federer hatte zum Auftakt seine Probleme. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Federer knapp am Aus vorbei – S. Williams gibt auf

Zwei Wimbledon-Größen haben am Dienstag die Schlagzeilen des Londoner Tennis-Grand-Slams geschrieben. Der langjährige Weltranglisten-Erste Roger Federer steht aber im Gegensatz zu Serena Williams in der zweiten Runde von Wimbledon.

Der 39 Jahre alte Schweizer Tennisstar profitierte am Dienstag beim Stande von 6:4, 6:7 (3:7), 3:6, 6:2 von der Aufgabe des Franzosen Adrian Mannarino. Federer hatte zuvor erhebliche Probleme und zwischenzeitlich mit 1:2-Sätzen zurückgelegen. Als der 20-fache Grand-Slam-Turniersieger im vierten Satz mit 4:2 vorn lag, war Mannarino beim Versuch, schnell die Richtung zu wechseln, auf dem Rasen ausgerutscht und musste sich anschließend behandeln lassen.


„Es ist schrecklich. Ein Schlag kann den Ausgang eines Matches bestimmen“, meinte Federer mit Blick auf seinen unglücklichen Gegner. „Nicht so, bitte. Aber so läuft es manchmal. Natürlich bin ich froh, dass ich eine Chance auf ein weiteres Match bekomme. Es war am Ende ein großer Kampf. Ich habe Spaß gehabt hier draußen.“ Sein nächster Gegner ist Richard Gasquet aus Frankreich, der den Japaner Yuichi Sugita 7:6 (7:4), 4:6, 6:2, 6:1 bezwang.

Adrian Mannarino musste aufgeben. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Federer war mit seinem frühen Aus im westfälischen Halle die Generalprobe für das auf Rasen ausgetragene Grand-Slam-Turnier in London missglückt. Nach zwei Knieoperationen war Federer vor einigen Wochen bei den French Open in Paris frühzeitig ausgestiegen.
Auch Serena Williams muss verletzt aufgeben
Am Abend musste die siebenfache Wimbledon-Siegerin Serena Williams in ihrem Auftaktmatch beim Stand von 3:3 verletzt aufgeben. Mit einer 3:1-Führung gegen die Belarussin Alexandra Sasnowitsch, die Nummer 100 der Welt, im Rücken, rutschte Williams auf dem zu Turnierbeginn stets rutschigen Gras aus und verletzte sich dabei am bereits zuvor einbandagierten Oberschenkel. Zwei Games später, und nachdem sie erneut den Halt verloren hatte, gab sie unter Tränen auf. Wie Federer feiert Williams in den nächsten Monaten ihren 40. Geburtstag, wie dieser war sie in Wimbledon als Nummer sechs gesetzt.

Serena Williams verletzte sich am bereits zuvor einbandagierten Oberschenkel. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Williams ist Gewinnerin von 23 Grand-Slam-Titeln und wollte beim Rasenklassiker den lang ersehnten 24. Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere holen. Die Konstellation schien diesmal günstiger als zuletzt, doch es gelang ihr zum 13. Mal in Folge nicht. „Es tut mir so leid für sie, sie ist ein großer Champion“, fühlte Sasnowitsch mit ihrer Gegnerin mit. Williams war bei nun 20 Wimbledon-Teilnahmen noch nie in der ersten Runde ausgeschieden.

Schlagwörter: Tennis

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2021 Sportnews - IT00853870210