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Steht im Halbfinale: Rafael Nadal © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Nadal revanchiert sich an Zverev

Rafael Nadal ist im Viertelfinale des Masters-1000-Turniers in Rom die Revanche gegen Alexander Zverev geglückt.

Der Spanier bezwang den Deutschen eine Woche nach der Niederlage in Madrid in zwei Sätzen 6:3,6:4. Nadal zeigte in den wichtigen Momenten sein bestes Tennis und ließ bei zehn Breakchancen nur einen Service-Verlust zu. Im Halbfinale trifft der neunfache Rom-Sieger Nadal auf den US-Amerikaner Reilly Opelka, der den Argentinier Federico Delbonis 7:5,7:6 (2) besiegte.


Im Foro Italico erwischte Zverev einen ganz schlechten Start und lag im ersten Satz schnell mit 0:4 zurück. Der 24-Jährige wirkte nach seinem langen Match gegen den Japaner Kei Nishikori am Vortag etwas müde. Doch dann steigerte sich der Deutsche und kämpfte sich zurück in die Partie. Nadal, der am Vortag in rund dreieinhalb Stunden Denis Shapovalov niedergerungen hatte, wackelte nun einige Male und wirkte nach einem Sturz kurz angeschlagen. Nach 48 Minuten holte er sich aber dennoch den ersten Satz.

Alexander Zverev musste die Überlegenheit von Rafael Nadal anerkennen. © APA/afp / ANDREAS SOLARO


Im zweiten Durchgang war Zverev der aktivere Spieler und erkämpfte sich insgesamt acht Breakchancen. Doch Nadal spielte in den brenzligen Situationen groß auf und wehrte alle Gelegenheiten ab. Stattdessen nahm er Zverev zum 3:2 den Aufschlag ab. Zwar gab der gebürtige Hamburger, der in Rom 2017 gewinnen konnte, nicht auf und erspielte sich nach dem Aufschlagverlust fünf weitere Breakbälle. Nadal, der vor allem mit seinen Stoppbällen erfolgreich war, wehrte diese aber allesamt ab und machte mit seinem ersten Matchball das Weiterkommen nach genau zwei Stunden perfekt.
Tsitsipas vom Regen gebremst
Das darauffolgende Viertelfinale zwischen Stefanos Tsitsipas und dem Serben Novak Djokovic musste am frühen Abend beim Stand von 6:4, 2:1 für den Griechen zum zweiten Mal wegen Regens unterbrochen werden. Das Match wird am Samstag beendet. Das letzte Viertelfinale zwischen dem italienischen Dominic-Thiem-Bezwinger Lorenzo Sonego und dem Russen Andrey Rublev hatte gar nicht erst begonnen.

Musste verletzt passen: Ashleigh Barty © APA/afp / ANDREAS SOLARO


Im Frauen-Turnier musste Ashleigh Barty im Viertelfinale gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff bei einer 6:4, 2:1-Führung wegen einer Blessur am rechten Arm aufgeben. Die australische Weltranglistenerste dürfte nun um die Teilnahme der in gut zwei Wochen beginnenden French Open bangen. Nach der Partie gab sie an, wegen muskulären Problemen nicht mit 100 Prozent servieren zu können. „Es ist wichtig, auf meinen Körper zu hören, da es in zwei Wochen in ein Grand Slam geht“, sagte Barty.


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