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Jannik Sinner darf sich freuen: Der Sextner steht im Hauptfeld der US-Open. © Felice Calabro' / Felice Calabro'

Grandios: Sinner steht im US-Open-Hauptfeld – UPDATE

Jannik Sinner hat es geschafft: Der erst 18-jährige Sextner ist am Freitagabend zum ersten Mal in seiner Karriere ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turnieres eingezogen. Der Rotschopf schaltete in der dritten, entscheidenden Qualifikationsrunde den Spanier Mario Vilella Martinez (ATP 202) in zwei Sätzen mit 7:6(1), 6:0 aus.

In der ersten Runde des Hauptfeldes trifft Sinner auf keinen Geringeren als Stan Wawrinka. Der Schweizer Tennis-Star hat in seiner Karriere schon die Australian, French und US Open gewonnen und liegt im ATP-Ranking zurzeit an 24. Stelle. Das Erstrundenspiel gegen Sinner (ATP 131) steigt in der Nacht auf Dienstag. Egal wie das Macht ausgeht: Historisch sind die US Open aus Südtiroler Sicht schon jetzt. Noch nie standen zwei heimische Tennis-Asse im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers.

Sinner kam vom Zweitrundensieg gegen den Kroaten Viktor Galovic (ATP 223), den er nach einem hochspannenden Spiel und zwei abgewehrten Matchbällen mit 4:6, 7:6(2) und 7:5 bezwingen konnte. In der dritten, entscheidenden Runde traf der Südtiroler auf den 24-jährigen Spanier Mario Vilella Martinez (ATP 202).

Sinner abgeklärt
Das Match war im ersten Satz noch sehr ausgeglichen. Im siebten Game sicherte sich Sinner das Break zur 4:3-Führung. Vilella Martinez konterte jedoch kurz darauf mit dem Rebreak zum 5:5-Ausgleich. Anschließend brachten beide Spieler ihren Service durch. Somit musste dieser Satz im Tiebreak entschieden werden, wo sich Sinner klar mit 7:1 behaupten konnte.

Dies war der Genickbruch für den Spanier. Sinner dominierte den zweiten Spielabschnitt nach Strich und Faden, zog mit zwei Breaks prompt auf 5:0 davon und verwandelte nach nur 72 Minuten Spielzeit, immer auf Service von Vilella Martinez, seinen zweiten Matchball zum klaren 6:0-Endstand.

Neben dem erstmaligen Einzug in den Main Draw eines Grand-Slam-Turniers darf sich der Pusterer auch über 35 ATP-Punkte (25 aus der Qualifikation) sowie 58.000 Dollar Preisgeld freuen.

Autor: pm

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